Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) sind Stürze die häufigsten Unfälle, gerade im Alter sind diese gefährlich. Spezifisches Training soll helfen.
Besonders ältere Menschen sind unfallgefährdet, wie die bfu warnt. (Symbolbild)
Besonders ältere Menschen sind unfallgefährdet, wie die bfu warnt. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/APA/APA/BARBARA GINDL

Das Wichtigste in Kürze

  • In rund 1700 Fällen pro Jahr führt ein Sturz in den Tod.
  • Laut der bfu sind Stürze die häufigsten Unfälle.
  • Mit Kraft- und Gleichgewichtsübungen kann man diesen aber vorbeugen.

1700 Mal jedes Jahr führt ein Sturz in den Tod, 16'000 Menschen verletzen sich pro Jahr durch einen Sturz schwer. Schweizweit sind Stürze laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) die häufigsten Unfälle. Die bfu rät, Gleichgewicht und Beine zu trainieren.

Besonders im Alter eine Gefahr

Gerade im Alter steige das Sturzrisiko. Kraft und Gleichgewichts- sowie Reaktionsfähigkeit nähmen ab, schreibt die bfu in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Ältere Erwachsene seien besonders stark von den Folgen von Sturzunfällen betroffen. Fast jede Art von Sturz könne zudem schwerwiegende Folgen haben: lange Spitalaufenthalte, Einschränkungen in der Mobilität oder den Verlust der Selbstständigkeit.

Bewegung
Treppensteigen sorgt für mehr Bewegung im Alltag. - Pexels

Die bfu rät zu möglichst viel Bewegung im Alltag. Darüber hinaus brauche es regelmässiges, gezieltes Training von Gleichgewicht, Kraft und Bewegungs-Erkennungs-Fähigkeiten. Nicht zuletzt sollten Stolperfallen zu Hause beseitigt werden.

Die Beratungsstelle verweist auf ihre Kampagne in Zusammenarbeit mit Pro Senectute und Gesundheitsförderung Schweiz: sichergehen.ch.

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