15-jährige Freiheitsstrafe im Juwelenraub-Prozess gefordert

Keystone-SDA
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Bellinzona,

Die Tessiner Staatsanwaltschaft fordert für den Hauptangeklagten im Juwelenraub-Prozess eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Dem vorbestraften 50-Jährigen wird versuchter Mord an einem Polizisten vorgeworfen.

Im Prozess gegen die Juwelenräuber fordert die Tessiner Staatsanwaltschaft hohe Freiheitsstrafen. Aus Sicherheitsgründen wird die Verhandlung direkt im Gefängnis La Farera (im Bild) ...
Im Prozess gegen die Juwelenräuber fordert die Tessiner Staatsanwaltschaft hohe Freiheitsstrafen. Aus Sicherheitsgründen wird die Verhandlung direkt im Gefängnis La Farera (im Bild) ... - KEYSTONE/KARL MATHIS

Der Hauptangeklagte habe skrupellos und kaltblütig gehandelt, deshalb handle es sich bei der Tat um versuchten Mord und nicht um versuchte vorsätzliche Tötung, erklärte der Tessiner Staatsanwalt am Dienstag in seinem Plädoyer in Lugano. Der Mann sei «zu allem» bereit gewesen – auch dazu, jemandem das Leben zu nehmen. Er habe um keinen Preis zurück ins Gefängnis gewollt.

Der 50-jährige Hauptangeklagte richtete gemäss Anklageschrift der Tessiner Staatsanwaltschaft eine Pistole auf einen Polizisten und drückte den Abzug zweimal – jedoch ohne einen Schuss abzugeben, da die Waffe ohne sein Wissen gesichert gewesen sei.

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Kommentare

User #6198 (nicht angemeldet)

Jesses Gott! Nur 15 Jahre?

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