10'000 Briten am Wochenende in der Schweiz gelandet

    Die neue Mutation des Coronavirus schottet Grossbritannien ab. Kurz vor dem Reisestopp sind am Wochenende 10'000 Briten in der Schweiz gelandet.

    Coronavirus - Grossbritannien
    Passagiere gehen durch den Flughafen Gatwick. Wegen der in Grossbritannien entdeckten neuen Variante des Coronavirus werden Flüge von dort nach Deutschland und in andere EU-Staaten weitgehend gestoppt. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine neue Coronavirus-Mutation wurde in Grossbritannien entdeckt.
    • Seither sind Flüge aus Grossbritannien gestrichen – aber nicht über das Wochenende.
    • Laut Angaben des «RTS» sind etwa 10'000 britische Touristen in Genf gelandet.

    Briten dürfen seit dem Wochenende nicht mehr in mehreren EU-Staaten und seit Sonntagabend in die Schweiz einreisen. Dies soll die Verbreitung der neuen Coronavirus-Mutation eindämmen.

    Coronavirus Mutation Grossbritannien
    Ein Plakat des britischen Gesundheitsdienstes NHS mit der Aufschrift "Coronavirus Tier 3. Very high alert" (Coronavirus Stufe 3. Sehr hohe Alarmstufe) steht in der Innenstadt. - dpa

    Einziges Problem: Über Samstag und Sonntag sollen 10'000 britische Touristen in der Schweiz gelandet sein. Das berichtet der westschweizerische Sender «RTS». Alleine am Genfer Flughafen seien über das Wochenende etwa sechzig Flüge zwischen Grossbritannien und der Schweiz registriert worden.

    Keine Quarantäne-Pflicht mehr für Briten trotz Mutation von Coronavirus

    Weiteres Problem: Grossbritannien steht nicht mehr auf der BAG-Liste der Risikoländer und -regionen. Die Reisenden dürften demnach nicht zur Quarantäne gezwungen werden. Was mit den aus Grossbritannien eingeflogenen Personen nun geschieht, ist unklar.

    Grossbritannien Coronavirus Flughafen
    Eine Reisende wartet am Flughafen Gatwick in Grossbritannien. Der Flugverkehr zwischen der UK und der Schweiz wurde bis auf Weiteres eingestellt. - Keystone

    Der Flugverkehr zwischen der Schweiz und Grossbritannien sowie Südafrika, wo die Mutation ebenfalls registriert wurde, ist bis auf Weiteres eingestellt.

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