Unterwegs mit dem Velo: Die besten Routen für jedes Level

BärnerBär
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Bern,

Von sanften Uferwegen bis zu steilen Passstrassen: Die Schweiz bietet für jede und jeden die passende Veloroute. Hier eine Auswahl.

Burgdorf
Die Schweiz bietet für jede und jeden die passende Veloroute. - zVg

Ob Genussradler oder Gipfelstürmer: Die Schweiz bietet für jede und jeden die passende Veloroute. Von sanften Uferwegen bis zu steilen Passstrassen warten Landschaft, Geschichte und Gaumenfreuden darauf, entdeckt zu werden.

Ausgewählte Touren zeigen, wie vielfältig Veloabenteuer hierzulande sein können.

Langnau: Für Schleckmäuler

Die süssen Gebäcke der Schweizer Firma Kambly haben hierzulande wohl schon alle einmal genossen. Auf der komplett ausgeschilderten Velolandroute Nr. 777 durch die charakteristische Hügellandschaft des Emmentaler Tals lassen sich Genuss und körperliche Betätigung verbinden.

Langnau: Für Schleckmäuler
Velofahren im Emmental ist auch etwas für Schleckmäuler. - zVg

Start- und Zielpunkt der knapp 30 Kilometer langen Velotour ist Langnau. Erste Etappenziele sind der Hüpfenboden und Blapbach.

Eine rasante Abfahrt bringt einen dann nach Trubschachen, wo Kambly seinen Hauptsitz hat.

Ein Abstecher in die Kambly Erlebniswelt lohnt sich: Hier erfährt man spielerisch und interaktiv alles über den Ursprung des Gebäckherstellers. Zudem gibt es einen Fabrikladen, ein Café und eine Confiserie.

Zweisimmen: Für Adrenalinjunkies

Die grosse Panoramarunde um Hundsrügg und Rellerli ab/bis Zweisimmen ist nichts für schwache Nerven. Denn die 43,3 Kilometer lange Tour wird als schwierig ausgewiesen.

Nach dem Start geht es auf schmalen Nebenstrassen und Forstwegen erst einmal nach oben auf die Jaunpasshöhe und von dort zum Oberenegg Läger.

Entlang dem Hundsrügg fährt man weiter zur Bire. Unterwegs lohnt es sich, immer mal wieder vom Bike zu steigen. Denn die Anstrengungen werden mit dem freien Blick auf die Gastlosen belohnt.

Gehst du gerne auf Velotouren?

Von der Bire aus schlängelt sich ein schmaler Höhenweg leicht steigend den Gräten entlang bis zum Rellerligrat.

Dort startet die adrenalingeladene Singletrail-Abfahrt nach Schönried, von wo aus es via Saanenmöser und Oeschseite auf dem technischen Simmegrund-Trail zurück nach Zweisimmen geht.

Zug-Zug: Lang und kontrastreich

Eine lange Velotour erfordert Kondition, Willenskraft – und vor allem lohnende Erlebnisse. Die 100-Kilometer-Runde Zug-Zug bietet davon reichlich.

Mit rund 1700 Höhenmetern führt die Strecke vom Krypto Valley Zug zur Riviera des Vierwaldstättersees, weiter ins ursprüngliche Muotathal und vorbei am historischen Schlachtfeld von Morgarten zurück nach Zug.

Zug
Zug: Lang und kontrastreich. - zVg

Die landschaftlichen und kulturellen Gegensätze könnten kaum grösser sein: Zunächst rollt man entspannt am Zugersee entlang, bevor die Route ins raue, wilde Muotathal führt.

Wer sich Zeit nimmt, wird mit eindrucksvollen Ausblicken belohnt. Zurück am Ausgangspunkt hat man sich ein Stück der berühmten Zuger Kirschtorte wahrlich verdient.

Tessin: Für Sportliche

Schweisstreibende Anstiege, spektakuläre Ausblicke und eine herausfordernde Abfahrt. All das bietet die 32 Kilometer lange und als schwierig ausgewiesene Rundtour «Monte Tamaro Bike» (SchweizMobil-Route 302).

Nach der kräfteschonenden Anfahrt mit der Seilbahn von Rivera auf die Alpe Foppa mit der Kirche Santa Maria degli Angeli, startet das Erlebnis mit einer anstrengenden Passage bis zur Capanna Tamaro.

Tessin: Für Sportliche
Das Tessin ist etwas für sportliche Velofahrerinnen und Velofahrer. - zVg

Dort angekommen, entschädigt der Ausblick auf den Luganersee und den Lago Maggiore für die Mühen. Die Aussicht von der Po-Ebene bis zu den Walliser Alpen gibt zusätzliche Motivation.

Kraft braucht es auch im Anschluss, obwohl es runtergeht. Denn die Singletrail-Abfahrt ist lang und technisch anspruchsvoll. Weitere Etappenpunkte sind Arosio und Taverne.

Gut zu wissen: Rund 600 Meter des Singletrails zwischen Arosio und Bedano sind schwierig zu bewältigen. Es wird deshalb empfohlen, dort das Mountainbike zu stossen.

Appenzellerland: Ideal fürs E-Bike

Das Appenzellerland ist geprägt von sanften, grünen Hügeln – und damit auch von stetigem Auf und Ab. Genau das macht die als Route 42 von SchweizMobil ausgeschilderte «Appenzeller Route» so reizvoll.

Auf 69 Kilometern gilt es 1650 Höhenmeter zu bewältigen. Ideal also, um sich mit dem E-Bike ins Abenteuer zu begeben.

Von St. Gallen geht es zunächst nach Stein, wo ein Stopp in der Appenzeller Schaukäserei lohnt. Weiter führt die Route durch das charmante Appenzell mit seiner bunten Hauptgasse und nach Gais.

Wälder und Weiden säumen den Weg bis Landmark, wo sich ein beeindruckendes Panorama auf das Rheintal und die Vorarlberger Alpen eröffnet. In St. Anton reicht der Blick sogar bis zum Bodensee und nach Deutschland.

Appenzellerland: Ideal fürs E-Bike
Das Appenzellerland: ideal fürs E-Bike. - zVg

Über den Kurort Heiden, Rehetobel und Speicherschwendi führt die Strecke nach St. Gallen zurück. Wer es gemütlicher angehen möchte, kann die Tour in zwei Etappen aufteilen: St. Gallen – Gais (21 Kilometer) und Gais – St. Gallen (48 Kilometer).

Andermatt: Für Passfahrer

Bronze, Silber, Gold oder Platin: So heissen die vier verschiedenen Leistungsklassen des Swiss Cycling Alpenbrevet(s).

Und die haben es in sich. Denn während des Klassikers der Radmarathons bezwingen die Teilnehmenden die schönsten Schweizer Alpenpässe.

Bist du oft mit dem Velo unterwegs?

Beginnend mit zwei in der Kategorie Bronze, geht es bis zu deren fünf auf der Platintour. Im Vordergrund steht dabei nicht etwa der Wettkampf, sondern das Erlebnis und die Bewältigung einer persönlichen Herausforderung.

Neu in diesem Jahr ist Alpenbrevet Extended. Hier kann man selbst entscheiden, wann man sich an die kurvenreichen Aufstiege wagen will.

Andermatt: Für Passfahrer
Andermatt ist etwas für Passfahrer. - zVg

Zwischen Mai und Oktober warten dabei rund um Andermatt sieben legendäre Alpenpässe wie etwa der Gotthard, Furka, Susten, oder Oberalp.

Das Dorf im Kanton Uri hat sich als optimaler Ausgangspunkt für das Abenteuer Swiss Cycling Alpenbrevet entpuppt.

Wer eine bikerfreundliche Unterkunft sucht, ist zum Beispiel im Radisson Blu Hotel Reussen richtig. Dort gibt es unter anderem ein auf Bikerinnen und Biker ausgerichtetes Frühstück, einen abschliessbaren Veloraum sowie eine kleine Werkstatt und Waschanlage in der Tiefgarage.

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