In einem französischen Zoo ist es zu einer seltenen Geburt gekommen. Die Panda-Dame Huan Huan brachte Nachwuchs zur Welt.
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Im französischen Zoo Beauval sind zwei Riesen-Pandas geboren worden. Die Zwillinge stammen von der Panda-Dame Huan Huan. - Zoo Beauval

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Panda-Dame Huan Huan hat in Frankreich Zwillinge zur Welt gebracht.
  • Der Nachwuchs ist «rosa», «völlig gesund» und sieht «ziemlich gross aus».
  • Den Namen erhalten die Panda-Babys von der Frau des chinesischen Staatschefs Xi Jinping.

Seltener Nachwuchs in einem Zoo in Frankreich: Das Riesen-Panda-Weibchen Huan Huan hat Zwillinge zur Welt gebracht.

Die beiden Panda-Babys wurden in der Nacht zum Montag geboren, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Für den Zoo ist es bereits die zweite Panda-Geburt innerhalb von vier Jahren.

«Beide Babys sind rosa. Beide sind völlig gesund. Sie sehen ziemlich gross aus. Sie sind wunderschön», erklärte Zoodirektor Rodolphe Delord.

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Panda-Dame Huan Huan mit einem ihrer geborenen Zwillinge. - Zoo Beauval

Eine Mitarbeiterin des Forschungszentrums für Riesen-Pandas im chinesischen Chengdu wog eines der Babys. Es brachte 149 Gramm auf die Waage. Die Mitarbeiterin war eigens für die Geburten angereist.

Bis die beiden Panda-Babys ihre Namen erhalten, müssen sie sich noch gut 100 Tage lang gedulden: Die beiden Neugeborenen sollen von der Frau des chinesischen Staatschefs Xi Jinping benannt werden, wie der Zoo mitteilte.

Liebesspiel und künstliche Befruchtung

Hoffnung auf Nachwuchs war bereits im März durch das Liebesspiel zwischen Huan Huan mit dem Männchen Yuan Zi geweckt worden. Weibliche Pandas sind nur einmal im Jahr fruchtbar, und das auch nur für bis zu 48 Stunden. Um möglichst wenig dem Zufall zu überlassen, wurde das Weibchen zudem einer künstlichen Befruchtung unterzogen.

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Eine schwangere Huan Huan am 1. August. Wenig später brachte der Riesen-Panda Zwillinge zur Welt. - AFP/dpa

In freier Wildbahn bekommen Pandas alle zwei Jahre Nachwuchs. In Zoos misslingt dies meistens, da das Zeitfenster so knapp ist. Zudem verlieren männliche Pandas in Ermangelung von Partnerinnen entweder das Interesse oder die Kenntnisse zur Fortpflanzung.

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