Wasser

Good News: Sauberes Wasser auf Knopfdruck dank neuem Filter-Gerät

Lou Pflugshaupt
Lou Pflugshaupt

USA,

Meerwasser per Knopfdruck in sauberes Trinkwasser umwandeln? Ein neues Entsalzungsgerät macht dies möglich.

filter
Das benutzerfreundliche Gerät, das weniger als 10 Kilogramm wiegt und keine Filter benötigt, kann mit einem kleinen, tragbaren Solarpanel betrieben werden. - MIT / M. Scott Brauer

Das Wichtigste in Kürze

  • Herkömmliche Wasserfilter sind gross, teuer und schwer zu beschaffen.
  • Forschende in den USA haben ein Gerät entwickelt, das Meerwasser in Trinkwasser umwandelt.
  • Dieses könnte an vielen Orten zum Einsatz kommen.

Sauberes Trinkwasser wird in Zukunft ein immer grösseres Problem werden. Schon jetzt ist es schwierig, an ressourcenbeschränkten Orten, wie beispielsweise einer abgelegenen Insel, an Wasser zu kommen. Grosse Wasserfilter sind aufwendig zu bauen und kosten viel Geld. Ein Forschungsteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat eine Innovation vorgestellt, die das Problem verringern könnte.

Sie haben ein tragbares Entsalzungsgerät entwickelt, das weniger als 10 Kilogramm wiegt und etwa koffergross ist. Das Gerät entfernt Partikel und Salz aus Wasser und produziert dann Trinkwasser, das die Standards der Weltgesundheitsorganisation übertrifft.

Sauberes Wasser per Knopfdruck

Das Ganze braucht insgesamt weniger Strom als ein herkömmliches Handy-Ladegerät und kann mit einem kleinen Solarpanel betrieben werden. Mit der elektrischen Energie werden die Partikel ausgefiltert.

Da kein Filter gewechselt werden muss wie bei herkömmlichen Geräten, wird die Wartungsarbeit stark verringert. Die Filterung wird einfach per Knopfdruck gestartet.

forschung
Jongyoon Han (r.) und Junghyo Yoon sind Hauptautoren des Berichts. - MIT / M. Scott Brauer

Hauptautor der Veröffentlichung in der Zeitschrift «Environmental Science and Technology» ist Jongyoon Han. «Dies ist wirklich der Höhepunkt einer zehnjährigen Reise, die ich und meine Gruppe unternommen haben. Wir haben jahrelang an der Physik hinter den einzelnen Entsalzungsprozessen gearbeitet», wird er in der Medienmitteilung des MIT zitiert.

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