Die Mongolei will den Klimawandel stärker bekämpfen: Mindestens ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts kommt ab sofort dem Schutz zugute.
Mongolei
Nur rund acht Prozent des Gebiets der Mongolei ist bewaldet. (Symbolbild) - Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Mongolei will bis 2030 eine Milliarde Bäume pflanzen.
  • Aktuell beträgt die bewaldete Fläche des gesamten Landes lediglich knapp acht Prozent.

Die Mongolei kämpft mit dem Klimawandel: Mehr und mehr Fläche des Landes trocknet aus und droht zur Wüste zu werden.

Nun handelt das ostasiatische Land. Wie «News.mn» berichtet, hat Präsident Uchnaagiin Chürelsüch ein vorbildliches Dekret erlassen. Die Regierung ist ab sofort dazu verpflichtet, mindestens ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts für den Kampf gegen den Klimawandel zu nutzen.

Uchnaagiin Chürelsüch
Der mongolische Präsident Uchnaagiin Chürelsüch. - AFP/Archiv

Ein konkretes Ziel besagt es, dass bis 2030 eine ganze Milliarde Bäume (!) gepflanzt werden sollen. Aktuell beträgt die bewaldete Fläche des gesamten Landes lediglich knapp acht Prozent. Zum Vergleich: In der Schweiz macht die Waldfläche laut Bundesamt für Umwelt rund 32 Prozent aus.

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