In der US-amerikanischen Stadt Riverhead Local sorgte ein Seehund in einem Kreisel für Aufregung. Jetzt wurde das Tier wieder in die Freiheit entlassen.
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Ein Seehund im Wasser. (Symbolbild) - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Tierschützer retteten am vergangenen Sonntag einen Seehund aus einem Kreisel.
  • Anschliessend wurde er mit Flüssigkeit und Fisch wieder etwas aufgepäppelt.
  • Jetzt durfte das rund drei Monate alte Tier wieder ins Meer zurückkehren.

Letzten Sonntag bot sich in Riverhead im US-Bundesstaat New York ein ungewöhnliches Bild: Ein kleiner Seehund hielt in einem Kreisel den Verkehr auf!

Offensichtlich war die Robbe auf Erkundungstour in der Stadt. In diese gelangte sie, indem sie eine Treppe aus dem durch Riverhead fliessenden Peconic River hinaufkletterte. Dies teilt das New York Marine Rescue Center (NYMRC) auf Facebook mit.

Um das Tier vor den vorbeibrausenden Autos zu retten, fingen die Mitarbeiter des NYMRC es ein. Nach einer kurzen Abklärung im Spital wurde dem erst rund drei Monate alten Seehund gute Gesundheit bescheinigt.

Der Kleine wurde anschliessend mit Fisch und Flüssigkeit versorgt, erklärt Maxine Montello, Direktorin des Rettungsprogramms, gegenüber «Riverhead Local». Zudem wurde ihm eine Markierung verpasst – und ein Name. Der Seehund heisst jetzt «Peconic», nach dem Fluss, dem er entsprungen war.

«Peconic» verabschiedet sich von seinen Rettern

«Wir wollen ihn nicht wiedersehen», so Montello. «Aber wenn wir ihn sehen, ist er markiert, sodass wir ihn wiedererkennen.»

Am Freitagmorgen wurde die Robbe dann an einem Strand in Hampton Bay wieder in die Freiheit entlassen. Die Transportbox wurde etwa sechs Meter vom Wasser entfernt geöffnet. Das letzte Stück bis zum Meer musste der Seehundwelpe alleine zurücklegen.

«Als er die Brandung erreichte, drehte er sich um und schaute alle an», berichtet Montello. Er wackelte mit dem Kopf – als wolle er sich bei seinen Rettern bedanken. Dann robbte er weiter in Richtung Meer und verschwand schliesslich in den Fluten.

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