Gentherapie gegen Erblindung

DPA
DPA

USA,

Erstmals ist in den USA eine Gentherapie gegen eine bestimmte Form der Erblindung zugelassen worden.

In den USa wurde zum ersten Mal eine Therapie gegen Blindheit getestet.
In den USa wurde zum ersten Mal eine Therapie gegen Blindheit getestet. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Erstmals ist in den USA eine Gentherapie gegen eine bestimmte Form der Erblindung zugelassen worden.
  • Mit der Therapie könne bei Kindern und Erwachsenen ein erblicher, durch eine Genmutation ausgelöster Verlust des Sehvermögens behandelt werden.

Mit der Therapie könne bei Kindern und Erwachsenen ein erblicher, durch eine Genmutation ausgelöster Verlust des Sehvermögens behandelt werden, der in Erblindung enden kann, teilte die US-Arzneimittelbehörde FDA mit. In den vergangenen Monaten hatte die FDA schon zwei weitere Gentherapien zugelassen, beide zur Krebs-Behandlung.

Die neue Zulassung bezeichnete FDA-Chef Scott Gottlieb als «Meilenstein». «Gentherapie wird eine Stütze in der Behandlung und vielleicht auch der Heilung von vielen unserer schlimmsten und hartnäckigsten Krankheiten sein. Wir sind an einem Wendepunkt bei dieser neuen Therapieform.»

In den USA haben nach Angaben der FDA bis zu 2000 Menschen eine Mutation in beiden Kopien des RPE65-Gens und einen dadurch ausgelösten schrittweisen Verlust des Sehvermögens. Mit der nun zugelassenen Gentherapie wird das nicht mutierte RPE65-Gen direkt in die Netzhaut-Zellen eingesetzt. Die Therapie wurde zuvor an mehr als 70 Patienten getestet. Medienberichten zufolge könnten die Kosten für die Therapie jedoch extrem hoch sein. Zudem sei noch unklar, wie lange ein positiver Effekt anhält.

Kommentare

Weiterlesen

sbb
27 Interaktionen
SBB und Swisscom
Iran
487 Interaktionen
Iran-Krieg

MEHR IN LIFESTYLE

Lynk & Co 8
34 Interaktionen
Hybrid-Power
Obstgärten
6 Interaktionen
Schweizer Frühling
Ducati Panigale V4 R
37 Interaktionen
Ducati
Weiterbildung
1 Interaktionen
Jobwechsel

MEHR AUS USA

Washington
jd vance
37 Interaktionen
Wegen Iran-Krieg
Harry Meghan
56 Interaktionen
Unerwünscht?
9 Interaktionen
Washington