Immer wieder ist Activision Blizzard von Skandalen erschüttert worden. Nun haben sich grosse Firmen gegen sie gestellt und bauen Druck auf.
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Der Game-Entwickler Acitivision Blizzard ist mit Diskriminierungsvorwürfen konfrontiert worden. Firmenchef Bobby Kotick gibt nun an, das Unternehmen werde sich bessern. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP Images/JASON DECROW

Das Wichtigste in Kürze

  • Activision Blizzard brachte viele sehr bekannte Spiele auf den Markt.
  • Unter anderem «Call of Duty» oder «World of Warcraft».
  • Jetzt wird die Firma von Microsoft und Sony unter Druck gesetzt.

Activision Blizzard wurde in letzter Zeit immer wieder von Skandalen erschüttert. Diese Woche ist bekannt geworden, dass auch in der Führung des Publishers Täter sitzen.

Das betrifft CEO Bobby Kotick. Nun wird das Unternehmen immer kritischer beäugt. Das berichtet «winfuture».

Obwohl Activision Blizzard der weltweit grösste Publisher ist, ist das Unternehmen abhängig von anderen Firmen. Denn ein Videospiel kann nicht auf eigene Faust veröffentlicht werden. Dazu braucht es die Hardware-Partner. So zum Beispiel Sony, Microsoft und Nintendo und diese machen jetzt Druck.

In Mails drohen die Firmen, die Geschäftsbeziehungen zu überdenken, falls das Unternehmen keine Konsequenzen aus den Vorfällen zieht. Der Chef der Gaming-Abteilung von Microsoft, Phil Spencer, schreibt: «Diese Art von Verhalten hat in unserer Branche keinen Platz.»

Activision Blizzard soll sich von CEO trennen

Spencer verlangt eine Umstrukturierung der Geschäftsführung – vor allem sollte sich das Unternehmen von ihrem CEO trennen.

Activision Blizzard hat diese Vorwürfe nicht lautlos an sich vorbeiziehen lassen. In einem Statement schreibt die Firma: «Wir respektieren alle Rückmeldungen unserer geschätzten Partner und werden uns weiter mit ihnen austauschen.»

Weiter schreiben sie «Wir arbeiten engagiert daran, unsere Kultur und unseren Arbeitsplatz sicher, vielfältig und integrativ zu gestalten. Wir wissen, dass dies Zeit braucht, aber wir werden nicht aufhören, bis wir den besten Arbeitsplatz für unser Team haben.»

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