Wissenschaftler: Homeoffice ist nicht weniger produktiv

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    Norwegen,

    Nach Angaben norwegischer Wissenschaftler macht das Arbeiten im Homeoffice nicht weniger produktiv.

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    Ein Laptop steht aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus in einem Wohnzimmer auf dem Esstisch neben einem Kalender. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gemäss Forschern können virtuell zusammenarbeitende Teams effektiver sein als andere.
    • Wichtig seien hierbei die richtigen Werkzeuge zur Kommunikation.

    Das Arbeiten im Homeoffice macht Arbeitnehmer nach Angaben norwegischer Wissenschaftler nicht weniger produktiv. Unter den richtigen Voraussetzungen seien virtuell zusammenarbeitende Teams manchmal sogar effektiver als solche am selben Standort.

    So wurde der Forscher Nils Brede Moe in einem Artikel zitiert, den die unabhängige norwegische Forschungsorganisation Sintef am Mittwoch auf ihrer Webseite veröffentlichte.

    Unter Berufung auf verschiedene aktuelle Sintef-Forschungsarbeiten kommt Moe zu dem Schluss: «Es ist nicht der Fall, dass virtuelle Teams eine geringere Produktivität bedeuten.» Es könne jedoch etwas schwieriger für solche Teams sein, effektiv zu arbeiten. Entscheidend sei unter anderem, dass die Kollegen mit den richtigen Werkzeugen zur Kommunikation während der Arbeit ausgestattet seien.

    Hochwertige Ausstattung

    «Es ist unglaublich wichtig, Videokonferenzen zu nutzen und miteinander zu sprechen, anstatt Gedanken und Bedürfnisse einfach nur schriftlich auszutauschen», riet Moe. Treffen per Video sollten deshalb vorgeschrieben sein, falls man nicht am selben Standort arbeite. Dabei sollten jedoch nicht mehr als elf oder zwölf Kollegen teilnehmen. Zu der richtigen Ausstattung zählten auch hochwertige Headsets, Computer und nicht zuletzt eine verlässliche Internet-Verbindung.

    Vom Arbeiten von der Couch aus riet Moe aus gesundheitlichen Gründen ab. Viel besser sei es, etwa für direkte Telefonate aufzustehen und dabei einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Um Misstrauen innerhalb eines Teams vorzubeugen, sollte man seine Kollegen stets mit An- und Abmeldungen informieren, ob man am Arbeitsplatz sei oder nicht.

    Und noch etwas sei nicht verkehrt, so Sintef-Forscher Moe: Zeit dafür zu reservieren, mit den Kollegen über die Geschehnisse des Tages zu sprechen und darüber, was man neben der Arbeit tue und wie es sich anfühle, den ganzen Tag alleine zu Hause zu sitzen.

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