Türkei: Zwei Tote durch abgerutschten Felsen in Kappadokien
In der unter Touristen beliebten Tuffsteinlandschaft im türkischen Kappadokien sind mindestens zwei Menschen durch abgestürzte Felsbrocken getötet worden.

Justizminister Akın Gürlek erklärte, fünf weitere Personen seien verletzt, die Staatsanwaltschaft von Nevsehir habe Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Die Suche nach möglicherweise weiteren Verschütteten am Unfallort dauerte an, sagte Gürlek. Der Gouverneur von Nevsehir hatte zuvor erklärt, heftige Regenfälle hätten einen Erdrutsch ausgelöst.
Die prägnante, durch Erosionen geformte Felsenlandschaft von Kappadokien ist ein beliebtes Reiseziel unter Touristen. Um die auch als «Feenkamine» bezeichneten Säulen, die aus Tuffschichten geformt wurden, zu besichtigen, werden in der Region auch Heissluftballonfahrten angeboten. Der Unfall ereignete sich laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in der Nähe des Freilichtmuseums Göreme.
In der Türkei kommt es in mehreren Regionen im Westen und Südwesten des Landes seit Tagen zu starken Regenfällen. Die Behörden mahnten bereits zur Vorsicht wegen Überflutungen, Erdrutschen und Überschwemmungen.










