Wetterbehörde erwartet starken El Niño
Die Welt muss sich aus Sicht der Weltwetterorganisation WMO wegen der erwarteten intensiven El-Niño-Phase verstärkt auf Extremwetter-Ereignisse vorbereiten. Wahrscheinlich werde es einen El Niño der zweithöchsten Stufe geben, hiess es von der UN-Organisation in Genf.

Die WMO stuft El Niños als «schwach», «mittelschwer», «stark» oder «sehr stark» ein. Das Klimaphänomen tritt alle zwei bis sieben Jahre auf.
Es erhöhe die Wahrscheinlichkeit für Dürre und Starkregen sowie das Risiko von Hitzewellen in vielen Weltregionen, warnte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo. Landwirtschaft, Gesundheitseinrichtungen und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen sollten verstärkt geschützt werden.
Ein El Niño ist durch ungewöhnlich hohe Temperaturen der Meeresoberfläche im zentralen und östlichen Pazifik gekennzeichnet. Während extreme Wetterlagen nach Beginn eines El Niño um den Jahreswechsel ihren Höhepunkt erreichen, ist der Einfluss auf die globale Durchschnittstemperatur vor allem im Folgejahr zu spüren, in diesem Fall also 2027.










