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Kreuzfahrtschiff: WHO erklärt Hantavirus-Ausbruch für beendet

Sandra Neumann
Sandra Neumann

Genève,

Die Weltgesundheitsorganisation hat den Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» offiziell für beendet erklärt.

Kreuzfahrtschiff
Der Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» gilt nach Angaben der WHO inzwischen als beendet. - Oceanwide Expeditions

Die WHO erklärte den Ausbruch am Donnerstag für beendet, nachdem die letzte Kontaktperson negativ getestet worden war. Sie konnte ihre Quarantäne inzwischen verlassen.

Seit dem 25. Mai wurden keine weiteren Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff gemeldet. Mehr als 650 Kontaktpersonen in über 30 Ländern und Regionen wurden während des Ausbruchs überwacht.

Insgesamt wurden zwölf Infektionen bestätigt, ein weiterer Fall galt als wahrscheinlich. Wie der «Spiegel» berichtet, starben drei Passagiere, darunter auch eine Frau aus Deutschland.

Kreuzfahrtschiff wurde nach Teneriffa umgeleitet

Der Ausbruch begann im April während einer Reise der «Hondius» von der Südspitze Argentiniens in Richtung Kap Verde. Rund 150 Menschen aus 23 Ländern befanden sich damals an Bord.

Vertraust du der WHO beim Hantavirus-Management?

Wegen mehrerer Infektionen legte das Schiff später auf Teneriffa an, damit die Passagiere unter Schutzmassnahmen ihre Heimreise antreten konnten. Der Ursprung des Ausbruchs wird weiterhin untersucht.

Nach Angaben von «ZDFheute» wurde der seltene Andes-Typ des Hantavirus nachgewiesen. Diese Variante gilt als einzige Hantavirus-Art, die vereinzelt auch zwischen Menschen übertragen werden kann.

WHO setzt Forschung fort

Trotz des offiziellen Endes des Ausbruchs will die WHO ihre Arbeiten zum Hantavirus fortsetzen. Offene Fragen zum Ursprung und zur Bekämpfung der Krankheit sollen weiter untersucht werden.

Kreuzfahrtschiff
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus informiert nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff über das weitere Vorgehen. (Archivbild) - keystone

Eine internationale Studie soll neue Erkenntnisse für Diagnoseverfahren, Medikamente und mögliche Impfstoffe liefern. Darüber berichtet «FAZ» unter Berufung auf WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Gegen Hantaviren steht bislang keine Schutzimpfung zur Verfügung. Die Erreger werden meist über Urin, Kot oder Speichel infizierter Nagetiere übertragen.

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Kommentare

User #4761 (nicht angemeldet)

Whow, danke WHO, nun muss ich nicht mehr in ständiger ANgst leben, hoffe meine Panikattacken hören nun wieder auf!

User #1181 (nicht angemeldet)

…wie ich den Lockdown vermisse…!!

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