Weltwetterorganisation zum Zustand des Klimas wenig optimistisch
Beim Zustand des Weltklimas gibt es nach Einschätzung der Weltwetterorganisation (WMO) zurzeit wenig Raum für Optimismus. Das Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und -abgabe der Erde wächst rasant, wie es im WMO-Bericht zum Zustand des Klimas 2025 heisst.

Bei den Klimaindikatoren jagen sich die negativen Rekorde. «Es lässt sich nicht leugnen, dass sich diese Indikatoren nicht in eine Richtung entwickeln, die Anlass zu grosser Hoffnung gibt», sagte die Vizechefin der WMO, Ko Barrett.
Die Organisation, die Klimawissenschaft aus aller Welt auswertet, nennt erstmals das Energieungleichgewicht, das Indikatoren wie Temperaturen, Eisschmelze, Treibhausgasemissionen und andere zusammenfasst. Bei einem stabilen Klima hielten sich die Energieaufnahme durch die Sonne und die Abgabe die Waage. Doch die menschengemachten Treibhausgase in der Atmosphäre seien auf ein Niveau gestiegen, dass die Welt seit mindestens 800'000 Jahren nicht mehr erlebt hat. Dies behindere die Hitzeabgabe.










