Smartphone

    Über 2 Millionen in der Schweiz sind abhängig vom Smartphone

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Zwei Drittel aller Schweizer sind Handy-süchtig, besonders betroffen sind Jüngere. Zudem sind Romands häufiger abhängig als Deutschschweizer.

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    Jeder dritte Schweizer ist Smartphone-süchtig. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Rund zwei Millionen Schweizer sind abhängig vom Handy.
    • Das zeigt sich in einem ständigen Überprüfen des Handys oder Stress, wenn man es nicht dabei hat.
    • Wegen verschiedener Nutzungsgewohnheiten sind Romands öfter betroffen.

    Fast ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer zeigen deutliche Anzeichen von Smartphonesucht. Hochgerechnet sind das mehr als zwei Millionen Menschen, wie eine Studie aufzeigt.

    Weitere sieben Prozent zeigen sogar ausgeprägte Anzeichen einer sogenannten Nomophobie beziehungsweise Handy-Abhängigkeit, wie das Preisvergleichsportal Comparis am Dienstag mitteilte.

    Nomophobie bezeichnet die Angst oder das Unbehagen, ohne Smartphone oder ohne Mobilfunkverbindung zu sein. Nahezu alle Jugendlichen und Erwachsenen in der Schweiz besitzen mindestens ein Gerät.

    Überdurchschnittlich häufig seien 16- bis 35-Jährige von Smartphone-Abhängigkeit betroffen, hiess es weiter. Fast die Hälfte von ihnen weise deutliche Anzeichen von Nomophobie auf. Vier von zehn weisen demnach deutliche und weitere acht Prozent ausgeprägte Anzeichen auf.

    Bei den 36- bis 55-Jährigen zeigt knapp ein Drittel deutliche Anzeichen und bei den über 56-Jährigen knapp jeder Fünfte.

    Röstigraben bei der Handy-Sucht

    Während in der französischsprachigen Schweiz 37 Prozent deutliche Anzeichen von Nomophobie aufweisen, sind es in der Deutschschweiz 28 Prozent.

    Ein noch grösserer Unterschied zeige sich bei einzelnen Symptomen, so die Studie. So werden 42 Prozent der Romands unruhig beim Gedanken, mindestens 24 Stunden ohne Smartphone zu sein. In der Deutschschweiz sind es 29 Prozent.

    Der klare Röstigraben beim Handy-Entzug widerspiegle generell unterschiedliche digitale Nutzungsgewohnheiten. Menschen in der Westschweiz nutzen Soziale Medien und digitale Angebote deutlich intensiver zur Information und Unterhaltung als die Deutschschweiz, ordnete der Digital-Experte Jean-Claude Frick die Studienergebnisse ein.

    Glaubst du, dass du Handy-süchtig bist?

    Handy-Abhängigkeit zeige sich bei der Hälfte der Befragten am häufigsten bei der dauernden Überprüfung des Smartphones, um keine Nachrichten oder Anrufe zu verpassen. An zweiter Stelle mit 35 Prozent folgt der Stress, wenn das Smartphone nicht mitgeführt wird, wie Comparis schrieb. Direkt dahinter (34 Prozent) nannten die Befragten die Nervosität bei tiefem Akkustand.

    Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von Comparis im September 2026 durchgeführt. Es wurden 1027 Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren in allen Regionen der Schweiz durchgeführt.

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    Kommentare

    User #6018 (nicht angemeldet)

    Französisch ist die 5 meist gesprochene Sprache der Welt! Also warum so erstaunt, dass es die Romands mehr betrifft? Ist ja auch das viel grössere Angebot vorhanden, den schweizerdeutsch spricht ja ausser den paar armen Nasen hier NIEMAND auf der Welt!

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