Schweizer KI-Modell soll Krebsbehandlung voranbringen
Ein KI-Modell mehrerer Schweizer Universitäten soll bei der Krebsbehandlung helfen. Es soll bei der Krankheitsvorhersage und Therapieansätzen helfen.

Das Wichtigste in Kürze
- Schweizer Forschende haben ein neues KI-Modell zur Krebsbehandlung entwickelt.
- Es soll bei der Vorhersage von Therapieansätzen und Krankheitsverläufen helfen.
- Das Modell soll die grosse Anzahl Daten zu Krebsbehandlungen verarbeiten können.
Ein KI-Modell soll Fortschritte in der Krebserforschung und -behandlung ermöglichen – ebenso bei der Vorhersage von Therapieansätzen und Krankheitsverläufen.
Entwickelt wurde es von Forschenden der ETH Lausanne gemeinsam mit Genfer Partnern, dem Universitätsspital Zürich und der Universität Zürich.
Moderne Analyseverfahren wie die räumliche Proteomik machten komplexe Zusammenhänge sichtbar; die dabei entstehenden grossen Datenmengen seien jedoch schwierig auszuwerten.
KI-Modell soll Daten verarbeiten und auswerten
Zudem hätten sich diese bisher nur begrenzt vergleichen lassen, schreibt das Universitätsspital Zürich in einer Mitteilung vom Freitag.
Ein Tumor bestehe nicht nur aus Krebszellen. Auch Immunzellen, Blutgefässe und andere Bestandteile des umliegenden Gewebes beeinflussten, wie ein Tumor wachse. Und auch, wie er auf eine Behandlung reagiere.
Selbst Tumore mit einer ähnlichen zellulären Zusammensetzung könnten deshalb ganz unterschiedlich auf dieselbe Therapie ansprechen. Entscheidend sei, welche Zellen im Tumor vorkommen, wo sie sich befinden und wie sie miteinander interagieren.
In der Onkologie sei die Datenmenge in den letzten Jahren exponentiell gewachsen. Computergestützte Modellierung sei der Schlüssel, um Daten in einem klinischen Umfeld für Patienten nutzbar zu machen.








