Roboter zeigen in Peking erstaunliche Fortschritte

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    China,

    Humanoide Roboter zeigen bei den World Humanoid Robot Games in Peking spektakuläre Leistungen und stossen zugleich weiterhin auf technische Grenzen.

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    Roboter treten in Peking in Sprint, Tennis, Fussball und Kampfsport gegeneinander an. - REUTERS

    Bei den World Humanoid Robot Games treten Maschinen in Sprint, Tennis, Fussball und Kampfsport gegeneinander an. Ein chinesischer Roboter bewältigte 100 Meter in 9,39 Sekunden und unterbot damit Usain Bolts Weltrekord von 9,58 Sekunden.

    Die «Welt» berichtet zugleich von Stürzen und technischen Ausfällen während der Wettbewerbe. Eine Maschine fing nach einem Sprintversuch Feuer, während ein anderer wegen einer Fehlfunktion zusammenbrach.

    Die sportlichen Leistungen zeigen damit grosse Fortschritte, machen aber auch verbleibende technische Schwächen sichtbar. Besonders Tennis zeigt, wie schnell sich autonome Fähigkeiten humanoider Maschinen derzeit entwickeln.

    Roboter zeigen beim Tennis autonome Entscheidungen

    Besonders deutlich werden die Fortschritte beim Tennis, weil Maschinen während des Spiels laufend auf neue Situationen reagieren müssen. «PR Newswire» zufolge absolvierten Galbot-Roboter mehr als 100 aufeinanderfolgende Ballwechsel bei einem autonomen Tennismatch.

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    Roboter verfolgen den Ball autonom, wählen passende Schläge und reagieren flexibel auf ihre menschlichen Mitspieler. - Galbot

    Die Maschinen verfolgten den Ball selbstständig, positionierten sich und wählten zwischen verschiedenen Schlägen wie Vorhand, Rückhand und Netzspiel. Auch im Doppel passten sie ihre Bewegungen an menschliche Mitspieler und die wechselnde Spielsituation an.

    Damit geht die Entwicklung über vorprogrammierte Bewegungen hinaus und verbindet Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und körperliche Koordination. Gleichzeitig zeigt der Vergleich mit Alltagsszenarien, dass solche Fähigkeiten noch nicht überall zuverlässig funktionieren.

    Im Alltag bleiben Roboter weniger zuverlässig

    Die Fortschritte im Sport stehen einem zentralen Problem gegenüber: Roboter können unbekannte Situationen noch nicht flexibel genug bewältigen. «36Kr» berichtet von einem Einzelhandelsversuch, bei dem Menschenmengen die Hinderniserkennung eines Roboters störten.

    Würdest du einem humanoiden Roboter im Alltag vertrauen?

    Nach Einschätzung von Unitree-Gründer Wang Xingxing ist fehlende Generalisierungsfähigkeit derzeit einer der grössten Engpässe der Branche. Bei standardisierten Aufgaben können Maschinen bereits hohe Erfolgsquoten erreichen, während komplexere Abläufe schwieriger bleiben.

    Ein Xiaomi-Roboter steigerte seine Erfolgsquote an einer festen Arbeitsstation innerhalb von vier Monaten von 90 auf 98 Prozent. Bei längeren oder komplexeren Aufgaben sinkt die Effizienz jedoch deutlich, weshalb normale Haushalte weiterhin als schwierig gelten.

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    Kommentare

    User #2474 (nicht angemeldet)

    Dies ist definitiv der Beweis dafür, dass der Mensch schon um Einiges an Intelligenz verloren hat. Und der Niedergang scheint nicht mehr aufzuhalten sein ...traurig, traurig!

    User #1168 (nicht angemeldet)

    Durch Bequemlichkeit, Dummheit und Gierigen Menschen steuert die Menschheit auf ihren Endgültigen Untergang zu. Alle die heute genau diese Roboter aufbauen werden durch genau diese ersetzt werden. Und glaubt ja nicht daran dass die obersten uns überflüssig gewordenen ehemaligen Arbeiter noch mit füttern wird. Es geht auch um die zu Ende gehenden Ressourcen die sie sicher nicht mit uns überflüssigen teilen werden. Es ist mir absolut klar dass es für viele Menschen nicht möglich ist sich ein solches Gebaren vorzustellen, wenn man jedoch die Geschichte der Menschheit anschaut ist es das normale Verhalten einer Egomanen Spezie.

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