In einer Kategorie sind die Preisträger in diesem Jahr bereits ausgerufen worden, nun folgt der Nobelpreis in Physik.
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Heute werden weitere Nobelpreis-Medaillen verliehen. - POOL/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer dafür in Frage kommt, hält das zuständige Nobelkomitee wie in jedem Jahr vorab streng geheim.

Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften wird am Dienstag frühestens um 11.45 Uhr verkünden, wer die renommierte Auszeichnung in der Kategorie Physik in diesem Jahr erhält.

Wer dafür in Frage kommt, hält das zuständige Nobelkomitee wie in jedem Jahr vorab streng geheim. Wie im Vorjahr sind die Nobelpreise mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 1,06 Millionen Franken) pro Kategorie dotiert.

Im vergangenen Jahr hatten der deutsche Astrophysiker Reinhard Genzel und die US-Forscherin Andrea Ghez die eine Hälfte des Preises erhalten, während die andere Hälfte an den Briten Roger Penrose gegangen war. Die drei waren damit für ihre Erforschung von Schwarzen Löchern geehrt worden.

Insgesamt haben 215 Preisträgerinnen und Preisträger die Auszeichnung in der Kategorie Physik bislang erhalten, der US-Forscher John Bardeen dabei gleich zweimal. Der erste von ihnen ist der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen gewesen, der den Preis 1901 für die Entdeckung der nach ihm benannten Röntgenstrahlen erhalten hatte.

Häufig gehen der Preis in Physik und die weiteren wissenschaftlichen Auszeichnungen an zwei oder drei Wissenschaftler gleichzeitig, die entweder gemeinsam oder zum selben Fachgebiet geforscht haben.

Am Montag war David Julius (USA) und dem im Libanon geborenen Ardem Patapoutian der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin zugesprochen worden. Die beiden haben Zellrezeptoren entdeckt, über die Menschen Temperaturen und Berührungen wahrnehmen.

Verliehen werden die prestigeträchtigen Nobelmedaillen und Diplome traditionell am 10. Dezember, dem Todestag von Preisstifter und Dynamit-Erfinder Alfred Nobel (1833-1896).

Wer dann gemeinsam mit den Ausgezeichneten in Medizin und in Physik geehrt wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen: Am Mittwoch werden die Preisträger in Chemie ebenfalls von der Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften verkündet, am Donnerstag folgt in der Schwedischen Akademie die Bekanntgabe des Literaturnobelpreisträgers. Am Freitag ist dann in Oslo der Friedensnobelpreis dran, am nächsten Montag wiederum in Stockholm der Preis für Wirtschaftswissenschaften, der als einziges nicht auf Nobels Testament zurückgeht.

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