29 Prozent Frauen im Management

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Zürich,

Knapp 29 Prozent betrug die Frauenquote im Management von Schweizer Unternehmen im Jahr 2025. In den Schweizer Verwaltungsräten lag der Anteil bei 25 Prozent.

Die Frauenquote im Managment von Schweizer Firmen hat 2025 nur minimal zugenommen. (Symbolbild)
Die Frauenquote im Managment von Schweizer Firmen hat 2025 nur minimal zugenommen. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/RAINER JENSEN

Beide Werte haben sich laut Daten der Wirtschaftsauskunftei Crif im Vorjahresvergleich kaum verändert. Im Zehnjahresvergleich zeigt sich jedoch ein moderater Anstieg gegenüber knapp 26 Prozent bzw. 22 Prozent.

Am höchsten ist die Frauenquote im Management von Glarner Firmen. Diese kommen auf einen Wert von fast 31 Prozent. Im Aargau, Thurgau und in Zürich liegt die Quote bei gut 30 Prozent. Weniger gut schneiden die Kantone Zug und Freiburg (je knapp 26 Prozent) ab.

Bei den Verwaltungsrätinnen hat Basel-Stadt mit einem Anteil von 27 Prozent die Nase vorn, gefolgt von Aargau und Zürich mit je 26 Prozent. Schlusslicht bildet erneut der Kanton Zug mit einer Quote von knapp 20 Prozent.

Je nach Branche zeigen sich deutliche Unterschiede beim Frauenanteil in Führungspositionen. Besonders viele arbeiten im Veterinärwesen, wo Frauen mit 57 Prozent die Mehrheit der Führungskräfte stellen. Auch im Sozialwesen (54 Prozent) sowie in persönlichen Dienstleistungsbranchen, wie etwa in Coiffeur- und Kosmetiksalons, sind Frauen in den Führungsetagen überdurchschnittlich stark vertreten (52 Prozent).

Demgegenüber ist die Frauenquote in anderen Branchen deutlich tiefer. Besonders gering fällt sie bei Wach- und Sicherheitsdiensten (11 Prozent), im Tiefbau (13 Prozent) sowie im Maschinen- und Hochbau (je 15 Prozent) aus.

Für die Erhebung hat Crif sämtliche im Handelsregister eingetragenen Führungspersonen und Verwaltungsräte analysiert. Die Daten sind von Ende Januar 2026.

Kommentare

User #3892 (nicht angemeldet)

Deshalb gehts bergab

User #1005 (nicht angemeldet)

Es gibt nur eine Lösung, damit Frauen voll und ganz ihrer Karriere nachgehen können: mehr Zuwanderung von Fachkräften. So kann der Engpass (Wert 2,1) ausgeglichen und die Altersvorsorge gesichert werden.

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