Auch die ETH will noch energieeffizienter werden. Der ETH-Rat investiert nun zehn Millionen Franken für Technologien wie Photovoltaik.
ETH Zürich
Die ETH Zürich hat ebenfalls Energiesparmassnahmen getroffen. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Seit Jahren schon, sei die ETH Energiesparmassnahmen am Umsetzen.
  • Jetzt will der ETH-Rat zehn Millionen investieren.
  • Es sollen noch mehr neue, energieeffiziente Technologien benutzt werden.

Die ETH installiert auf ihren Gebäuden in Zürich und Lausanne sowie an vier weiteren Standorten zusätzliche Photovoltaikanlagen. Zudem ist an der ETH Zürich ein Erdwärmesondenfeld geplant. Der ETH-Rat stellt für zusätzliche Klimaschutzmassnahmen zehn Millionen Franken bereit.

Diese Massnahmen sind eine Folge der drohenden Energiemangellage. Denn über diese und deren Auswirkungen auf Lehre und Forschung zeigt sich der ETH-Rat gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag besorgt.

«Die Institutionen des ETH-Bereichs haben unter anderem aufgrund ihrer grossen Forschungsinfrastrukturen einen hohen Energiebedarf. Sie sind auf eine verlässliche Energieversorgung angewiesen.» Das hielt der Rat, das strategische Führungs- und Aufsichtsorgan des ETH-Bereichs, in der Mitteilung fest.

Energiesparmassnahmen werden seit Jahren umgesetzt

Die ETH habe in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Energiesparmassnahmen umgesetzt, heisst es weiter. Mit den nun beschlossenen Projekten soll der eigene Energieverbrauch weiter gesenkt werden. Zusätzliche erneuerbare Energie sollen produziert und der CO2-Ausstoss um weitere vier Prozent reduziert werden.

Neben der Installation von Photovoltaik und dem Erdwärmesondenfeld will der ETH-Rat mit den an seiner Sitzung vom Mittwoch und Donnerstag genehmigten zehn Millionen Franken unter anderem auch Gebäude energetisch sanieren und Forschungsanlagen effizienter gestalten.

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