Impfung gegen Grippe könnte vor Demenz schützen

    Maél Durand
    Maél Durand

    USA,

    Eine Untersuchung der Saint Louise Universität gab hervor, dass eine regelmässige Impfung gegen Grippe vor Demenz schützen könnte.

    Ein Arzt impft eine Patientin gegen Grippe. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
    Ein Arzt impft eine Patientin gegen Grippe. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei der Studie wurden 120'000 US-Veteranen über 80 Monate hinweg untersucht.
    • Grippe-Geimpfte waren 12 weniger wahrscheinlich an Demenz zu erkranken.

    Ein Team der Saint Louise Universität in den USA untersuchte Patientenakten von 120'000 US-Veteranen. Dabei stellte sich heraus, dass Veteranen, die sich jährlich gegen die Grippe impfen, weniger wahrscheinlich an Demenz erkranken.

    Die Studie über einen verhältnismässig langen Zeitraum von 2009 bis 2019 durchgeführt. Von den 120'000 Personen haben 66'822 eine Influenza-Impfung erhalten, der Rest war nicht gegen die Grippe geimpft.

    Nach Abschluss der 80-monatigen Korrelationsanalyse stellte man fest, dass die Geimpften zu 12 Prozent weniger an Demenz gelitten haben. Die Forscher gaben als Erklärung an, dass regelmässige Impfungen das Immunsystem systematisch trainieren. Dies ist jedoch nur eine Hypothese und wird nun genauer untersucht.

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