Studie

    Hunde steigern Zufriedenheit im Büro nicht nur bei Herrchen

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Hunde am Arbeitsplatz verbessern das Klima und reduzieren Stress, zeigt eine neue Studie.

    Hund Büro Tierschutz
    Hunde im Büro seien positiv für die Büroatmosphäre, die Zufriedenheit, die Work-Life-Balance, das Wohlbefinden und für die Interaktion zwischen den Kolleginnen und Kollegen. (Symbolbild) - Depositphotos

    Hunde im Büro sind ein Politikum. Manche Arbeitgeber sind strikt dagegen, dass ihre Angestellten Bello zur Arbeit mitnehmen. Eine am Mittwoch veröffentlichte Erhebung zeigt aber, dass Hunde das Arbeitsklima verbessern – und zwar nicht nur für Herrchen und Frauchen, sondern auch für die anderen Mitarbeitenden.

    Wenn Simon bei der Arbeit im Theater eine Pause braucht, dreht er eine Runde mit «Produktionshund» Angus. Danach ist er wieder fit und motiviert, stundenlang Lichtpositionen einzustellen. Simon ist nicht Angus' Herrchen, aber der Hund am Arbeitsplatz ist für ihn ein wichtiger Kumpel.

    Simon ist einer von vielen Schweizer Arbeitnehmern, die «ihren» Hund am Arbeitsplatz schätzen. Laut einer Befragung des Marktforschungsinstituts Ivox für Mars Schweiz anlässlich des am Freitag stattfindenden «Take Your Dog To Work Day» beurteilt der Grossteil der Schweizer Angestellten die Anwesenheit von Hunden im Büro als positiv.

    Die Vorteile von Hunden am Arbeitsplatz

    Sieben von zehn Befragten gaben an, Hunde würden den allgemeinen Stressspiegel reduzieren. Unter den Hundebesitzern sind mit 80 Prozent noch ein bisschen mehr Befragte dieser Meinung. Zudem sagen jeweils rund zwei Drittel der Angestellten, Hunde im Büro seien positiv für die Büroatmosphäre, die Zufriedenheit, die Work-Life-Balance, das Wohlbefinden und auch für die Interaktion zwischen den Kolleginnen und Kollegen.

    Diejenigen, die bereits in hundefreundlichen Büros arbeiten, sind sogar noch öfter dieser Meinung, heisst es in der Mitteilung. Und wie bei Patrick glauben die Befragten mehrheitlich, dass Hunde die Pause positiv beeinflussen. Drei Viertel der Angestellten gaben an, die Pausen würden mit Hund besser, bei den Hundebesitzern selbst waren es sogar mehr als 93 Prozent.

    Laut der Mitteilung ist aber oft nicht klar, ob man den Hund ins Büro mitnehmen darf oder nicht. Jeder Fünfte weiss nicht, ob Hunde am Arbeitsplatz erlaubt wären. Knapp die Hälfte der Arbeitgeber haben ausserdem keine klare Regelung dafür.

    Brauchen wir eine «Hundepolitik»?

    Bei rund einem Drittel der Arbeitgeber gebe es jedoch eine sogenannte «Hundepolitik». Das sind Regeln, die das Miteinander zwischen Hund und Mensch am Arbeitsplatz definieren. Auch die Arbeitgeber, die sich noch nicht damit beschäftigt haben, täten laut der Mitteilung gut daran, eine solche «Hundepolitik» einzuführen und Hunde im Büro zu erlauben.

    Die Hälfte der Befragten ist überzeugt, dass Firmen dadurch die Loyalität der Arbeitnehmer steigern würden. Ein Drittel gab zudem an, öfter ins Büro zu kommen, wenn dort Hunde erlaubt wären.

    Für die Studie hat Ivox laut Mitteilung Anfang Mai 1000 berufstätige Personen aus der Schweiz und Studierende, die in ein bis zwei Jahren in den Arbeitsmarkt eintreten, befragt. Sie sei in Bezug auf Region, Geschlecht, Alter und Ausbildung repräsentativ.

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    Kommentare

    User #4503 (nicht angemeldet)

    Aber nur, wenn sie nicht stinken.

    User #3572 (nicht angemeldet)

    Kann ich bitte meinen Hamster mit ins Büro bringen.

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