Erster Lkw-Transport von Antimaterie am Cern geglückt

Keystone-SDA
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Genève,

Am europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf ist ein historischer Meilenstein geglückt: Erstmals weltweit wurde Antimaterie auf einem Lkw transportiert.

CERN Antimaterie Lkw-Transport
Der erste Lkw-Transport von Antimaterie ist geglückt. - CERN

Der Physiker Stefan Ulmer überwachte aus einem Auto im Konvoi hinter dem Lastwagen heraus die Messdaten – und konnte kurz nach halb zehn Uhr feststellen: «Es hat alles geklappt, die Antiprotonen sind noch da.»

«Heute beginnt eine neue Epoche für Präzisionsmessungen», sagte Ulmer. Die Champagnerkorken sollten erst knallen, wenn im Laufe des Tages nachgezählt ist, ob tatsächlich sämtliche 92 Antiprotonen am Ende noch in der eigens gebauten transportablen sogenannten Penning-Falle waren.

Der Transport auf dem Cern-Gelände war der Beweis, das der von Ulmer, Christian Smorra und ihrem Team konzipierte Container funktioniert. In einigen Jahren sollen Antiprotonen nun in Labore etwa in Düsseldorf, Hannover oder Heidelberg transportiert werden, um dort noch präzisere Messungen vorzunehmen als am Cern möglich.

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