El Niño könnte ab 2026 weltweit Extremwetter verstärken

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    Genève,

    Die Weltwetterorganisation warnt vor Anzeichen eines starken El Niño. Rapide steigende Meeresoberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik deuten darauf hin.

    El Niño
    El Niño ist eingetreten – auf einem Klimafundament, das wärmer ist als je zuvor. (Archivbild) - keystone

    Die Weltwetterorganisation sieht zunehmende Anzeichen für ein mögliches El-Niño-Ereignis. Dessen Auswirkungen könnten ab Mai spürbar werden und weltweit Extremwetter begünstigen.

    Die Temperaturen der Meeresoberfläche im äquatorialen Pazifik steigen rapide an. Darauf weist die Weltwetterorganisation (WMO) hin, wie «Kurier» berichtet.

    Laut WMO dürfte sich El Niño ab Mitte 2026 entwickeln und weiter verstärken. Das Phänomen beeinflusst weltweit Temperaturen und Niederschlagsmuster.

    El Niño verändert Niederschläge

    Laut National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) besteht von Mai bis Juli 2026 eine 61-prozentige Wahrscheinlichkeit für El Niño. Die neutrale Phase hält bis Juni mit 80 Prozent, ergänzt «wetter.com».

    el niño
    Das Klimaphänomen El Niño verändert Niederschläge und Temperaturen global. - keystone

    Eine schwache La Niña schwächt sich derzeit ab und geht in neutrale ENSO-Bedingungen über. Die WMO erwartet diesen Übergang im Laufe des Jahres mit steigender El-Niño-Wahrscheinlichkeit.

    Laut WMO beeinflusst El Niño globale Temperatur- und Niederschlagsmuster. Regionale Niederschlagsmuster variieren stark, während das Phänomen unterschiedliche Auswirkungen weltweit verursacht.

    Auswirkungen auf Europa möglich

    El Niño führt zu schweren Regenfällen in Teilen Afrikas und Südamerikas sowie zu Überschwemmungen. Gleichzeitig verursacht das Phänomen in anderen Regionen Dürren, etwa in Australien und Indonesien, schreibt «Welt».

    Experten erwarten in Europa durch einen möglichen Super-El Niño mehr Extremwetter und neue Temperaturrekorde. Dies könnte Lebensmittelpreise erhöhen und das Klima in Europa beeinflussen, berichtet «Focus».

    Machst du dir Sorgen wegen zunehmender Extremwetterereignisse?

    Die mögliche Stärke eines künftigen Ereignisses ist laut «Tagesschau» derzeit noch sehr unsicher. Das Phänomen verstärkt jedoch den Klimawandel mit stärkeren Hitzewellen, Dürren und Waldbränden und wirkt als natürlicher Verstärker der Erwärmung.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #9780 (nicht angemeldet)

    Warum kann es nicht einfach einmal einen verdammten Monat am Stück trocken und sonnig bleiben. Dieses dämliche Wetter in der Schweiz geht einem mit der Zeit nur noch auf die Eier ganz erlich! Wenn es nur ein kurzes Gewitter bleibt, ist es mir ja egal.

    User #3955 (nicht angemeldet)

    Könnte den heissesten Sommer seit letztem Jahr geben.

    Weiterlesen

    El-Niño-Phänomen wetter
    99 Interaktionen
    Rekordhitze droht
    Luft.
    Wien
    Atlantikströmung
    40 Interaktionen
    Globale Auswirkungen
    Flusskreuzfahrten
    2 Interaktionen
    Flusskreuzfahrten

    MEHR IN NEWS

    trump
    2 Interaktionen
    Washington
    China
    11 Interaktionen
    Peking
    1 Interaktionen
    Rüti bei Büren BE

    MEHR AUS GENèVE

    friedensnobelpreis 2026
    1 Interaktionen
    Genf
    a
    78 Interaktionen
    «Einfach nur irre»
    Welthandel
    2 Interaktionen
    Genf