Die Schweizer Gletscher schrumpfen wieder

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Bern,

Am Montag beginnt die Gletscherschmelze. Die winterlichen Schnee- und Eisreserven sind dann vollständig geschmolzen – die Gletscher verlieren wieder an Masse.

Die Gletscherschmelze beginnt wieder. (Archivbild)
Die Gletscherschmelze beginnt wieder. (Archivbild) - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Der bisherige Verlauf der Gletscherschmelze ist jener im Jahr 2022 dicht auf den Fersen, wie die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) am Freitag mitteilte. Gründe dafür seien die teils rekordtiefen Schneedecken im April, Saharastaub im März und die aktuelle Hitzewelle.

Im Jahr 2022 war der sogenannten Gletscherschwundtag – jener Tag, an dem die gesamte im Winter angesammelte Schnee- und Eisreserve, geschmolzen ist – noch drei Tage früher als dieses Jahr. Die Gletscher schmolzen 2022 stärker als jemals zuvor – übers ganze Jahr hinweg verloren sie rund sechs Prozent ihrer Masse.

Kommentare

User #5771 (nicht angemeldet)

Ja die Atomkraft hätte etwas gegen den Klimawandel Beiträgen können. Ja so gar begrenzen können, eure Angst der letzten 50 Jahre hat dies verhindert.

User #4331 (nicht angemeldet)

Viele Kommentare hier drehen sich um dieselben Einwände: "Früher war’s auch wärmer", "Klimawandel ist Panikmache", "Die Schweiz kann eh nichts machen", "Experten übertreiben" oder "Alles dient nur Geldmacherei". Fakt ist: Das Klima erwärmt sich aktuell rasant, Gletscher und Eisschilde schmelzen, Extremwetter nimmt zu – und menschliches CO₂ ist der Haupttreiber. Ja, einzelne Länder verschmutzen mehr, ja, Anpassung ist möglich – aber die Folgen werden teuer und riskant, und jeder Beitrag zählt. Die Schweiz ist klein, doch CO₂ kennt keine Grenzen, und Pro-Kopf-Emissionen zeigen, dass auch wir Verantwortung tragen. Wer behauptet, Klimaschutz sei unnötig oder nur Geldmacherei, ignoriert jahrzehntelange Forschung, Messungen und physikalische Gesetze. Die Erde überlebt uns – die Frage ist, ob unsere Gesellschaft stabil und lebenswert bleibt. Wir sollten uns wenigsten darauf vorbereiten, satt es zu leugnen.

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