Borkenkäfer-Situation hat sich in der Schweiz weiter entspannt

Keystone-SDA
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Regensdorf,

Die Schäden durch den Borkenkäfer haben in der Schweiz im vergangenen Jahr abgenommen. Grund zum Aufatmen sei das aber nicht, teilte die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) am Mittwoch mit.

Borkenkäfer verursachten erneut weniger Schäden in Schweizer Wäldern. (Archivbild)
Borkenkäfer verursachten erneut weniger Schäden in Schweizer Wäldern. (Archivbild) - KEYSTONE/BASTIEN GALLAY

Während landesweit die Schäden durch die Buchdrucker – die für Fichten schädlichste Borkenkäferart – sanken, spitzte sich die Lage in einzelnen Kantonen zu.

Schweizweit musste zudem im letzten Sommer im Vergleich zum Vorjahr rund ein Drittel (34 Prozent) weniger Holz zwangsgenutzt werden. Unter Zwangsnutzung versteht man das ungeplante, kurzfristige Fällen und Verwerten von befallenen Bäumen.

Das gesamte von Buchdruckern befallene Holz, also auch jenes, das im Winter zwangsgenutzt werden musste und jenes, das im Wald stehen gelassen wurde, ist laut der WSL 2025 um rund 27 Prozent auf 415'000 Kubikmeter gesunken. Damit könnte man immer noch über 5000 SBB-Güterwägen oder dem gesamten Oeschinensee füllen. Gleichzeitig wurde auch ein Rückgang der Anzahl Befallsherde von 24 Prozent registriert.

Bereits im Vorjahr hatte der Befall in vielen Regionen abgenommen.

Während 18 Kantone, darunter Jura, Basel-Landschaft, Zürich und Aargau, Rückgänge verzeichneten, nahm der Befall allerdings in sieben Kantonen zu. Die stärksten Zunahmen verzeichneten die Kantone Graubünden, Glarus und Wallis, wie aus der Fachpublikation «Waldschutz aktuell» hervorgeht.

Als Ursache für die Zunahmen nannte die WSL unter anderem die grossen Nassschneemengen, die insbesondere im Kanton Wallis zu starken Schneedruckschäden im Wald führten.

Insbesondere an Standorten, die im vergangenen Jahr durch die Last des Schnees zu Schaden gekommen seien, sei auch 2026 eine konsequente Überwachung und rasche Bekämpfung von neuen Befallsherden zentral, damit grössere Schäden verhindert werden können, so die WSL. Besonders anfällig als Ausgangspunkt von Borkenkäferbefällen seien kleine, verstreute und gut beschattete Schäden,

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Kommentare

User #3935 (nicht angemeldet)

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