Pharmakonzern Takeda plant Stellenabbau in Opfikon
Der Pharmakonzern Takeda plant in Opfikon den Abbau von bis zu 280 Stellen im Rahmen einer weltweiten Neuorganisation.

Der Pharmakonzern Takeda plant am Standort Opfikon einen Stellenabbau. Laut dem «SRF» sind bis zu 280 Arbeitsplätze betroffen.
Am Standort nahe dem Flughafen Zürich arbeiten rund 1100 Personen. Betroffen sind laut der «Swissinfo» vor allem administrative Funktionen.
Takeda begründet die Massnahmen mit einer weltweiten Neuorganisation. Strukturen sollen demnach vereinfacht werden.
Weltweite Restrukturierung bei Takeda
Der Konzern plant weltweit den Abbau von rund 4500 Stellen. Darüber berichtet die «Swissinfo» unter Berufung auf Unternehmensangaben.
Die neue Konzernchefin Julie Kim übernimmt im Juni die Führung. Den «Finanznachrichten» zufolge laufen bereits mehrere organisatorische Anpassungen.
Takeda betont gleichzeitig den Aufbau neuer Stellen in anderen Bereichen. Diese hängen laut dem «SRF» mit neuen Produkten und Entwicklungen zusammen.
Konsultation mit Mitarbeitenden gestartet
In Opfikon läuft ein gesetzlich vorgeschriebenes Konsultationsverfahren. Mögliche Alternativen zum Stellenabbau werden geprüft, wie die «Swissinfo» schreibt.
Der Konzern verweist auf bestehende Sozialpläne für betroffene Mitarbeitende. Wie der «SRF» berichtet, sollen interne Versetzungen möglich bleiben.
Mehrere Medikamente befinden sich in der späten Entwicklungsphase. Laut den «Finanznachrichten» zählen dazu Oveporexton, Rusfertide und Zasocitinib.
Bedeutung des Standorts Zürich bleibt bestehen
Takeda sieht den Grossraum Zürich weiterhin als wichtigen Standort. Dort befinden sich die regionale Zentrale und die Schweizer Vertriebseinheit.

Vom Stellenabbau nicht betroffen ist der Produktionsstandort im Kanton Neuenburg. Laut der «Swissinfo» bleibt dieser für die globale Produktion wichtig.
Bereits vor zwei Jahren hatte Takeda einen kleineren Abbau in Opfikon angekündigt. Dem «SRF» zufolge waren damals bis zu 120 Stellen betroffen.








