Im vergangenen Jahr wurden an der ETH Zürich 25 neue Jungunternehmen gegründet. Im Vergleich zu den Vorjahren sei der Anteil an Gründerinnen auffallend hoch, teilte die Hochschule am Mittwoch mit. Demnach wurden sechs Spin-offs von Frauen ins Leben gerufen.
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Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Grossteil der neu gegründeten Unternehmen beschäftigt sich mit neuen Anwendungen in der Medizin oder mit der Bekämpfung des Klimawandels.

Gleich zwei Jungfirmen setzen dabei auf die 3D-Drucktechnologie. So tüftelt das Spin-off CustomSurg an 3D-gedruckten, massgeschneiderten Knochenplatten.

Das Spin-off rrreefs produziert künstliche Korallenriffe im 3D-Druckverfahren. Andere Jungunternehmen sind etwa im Bereich der medizinischen Diagnostik tätig, der Zucht von Futterinsekten oder der datengetriebenen Aufforstung.

Insgesamt warben die ETH-Spin-offs im vergangenen Jahr rund 390 Millionen Franken Kapital ein, wie es in der Mitteilung weiter hiess.

Seit 1996 seien 496 Jungunternehmen an der ETH Zürich gegründet worden. Laut einer im Jahr 2020 erschienenen Studie schaffen es ETH-Spin-offs viel öfter durch das sogenannte «Valley of Death» als andere Schweizer Start-ups.

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