Sieben Tote: Schnellzug fährt in Spanien in entgleisten Waggon
Am Sonntagabend kamen bei einem Zugunglück in der Nähe der spanischen Stadt Córdoba mindestens sieben Menschen ums Leben.

Das Wichtigste in Kürze
- Nahe der spanischen Stadt Córdoba kam es am Sonntagabend zu einem Zugunglück.
- Zwei Hochgeschwindigkeitszüge sind entgleist.
- Dabei sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen.
In der Nähe der spanischen Stadt Córdoba hat sich am Sonntagabend ein schweres Zugunglück ereignet. Zwei Züge sind entgleist und haben dabei mindestens sieben Menschenleben gefordert.
Die Behörde bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur diese Informationen. Es gebe zudem rund einhundert Verletzte, rund 25 davon schwer, hiess es. Einige waren zunächst eingeschlossen.
Ein Iryo-Hochgeschwingkeitszug der italienischen Trenitalia war auf dem Weg von Málaga nach Madrid. Nur zehn Minuten nach seiner Abfahrt um 18:40 Uhr entgleiste dieser, wie spanische Medien berichten.
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Nach dem Entgleisen geriet der Hochgeschwindigkeitszug auf das benachbarte Gleis und kollidierte dort mit einem Zug der spanischen Gesellschaft Renfe, der ebenfalls entgleiste und in Richtung Huelva unterwegs war.
Der Verkehr auf der wichtigen Strecke zwischen Madrid und Andalusien sei bis auf weiteres unterbrochen. Die Ursache des Unfalls ist unklar.
Die Fahrgäste beider Züge wurden evakuiert. Zahlreiche Rettungskräfte sowie Feuerwehrleute sind im Einsatz, um die noch eingeschlossenen Passagiere zu befreien.
«Die Regierung arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Behörden und den Rettungsdiensten daran, den Fahrgästen zu helfen», schrieb der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez auf X.










