Das Brettspiel «Zauberberg» wurde zum Kinderspiel des Jahres gekürt. Auf dem zur Murmelbahn umfunktionierten Brettspiel werden Kinder zu Zauberlehrlingen.
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Das Brettspiel «Zauberberg» hat Spieleexperten in diesem Jahr so überzeugt, dass sie es zum Kinderspiel des Jahres ernannt haben. - Marcus Brandt/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Spiel «Zauberberg» wurde zum Kinderspiel des Jahres 2022 gekürt.
  • Auf dem zur Murmelbahn umfunktionierten Brettspiel werden die Kinder zu Zauberlehrlingen.

Ein schräg gestelltes Brettspiel hat Spiele-Experten in diesem Jahr so überzeugt, dass sie es zum Kinderspiel des Jahres ernannt haben. Auf dem «Zauberberg» von den Autoren Jens-Peter Schliemann und Bernhard Weber werden die Murmeln zu unkontrollierbaren Irrlichtern.

Ein zur Murmelbahn umfunktioniertes Brettspiel mit Zauberlehrlingen und Hexen im Wettlauf gegeneinander ist zum Kinderspiel des Jahres 2022 gekürt geworden. «Zauberberg» aus dem Amigo-Verlag setzte sich damit gegen zwei andere nominierte Spiele durch.

«Wenn die erste Kugel rollt, wissen die Kinder sofort, was das Spiel von ihnen will.» So lautet das Urteil des Jury-Koordinators Christoph Schlewinski vom Verein Spiel des Jahres in Hamburg.

Bei «Zauberberg» sind die Kinder kleine Zauberlehrlinge, die mit Irrlichtern schnell den Weg zum Zauberer Balduin am Berg schaffen müssen. Wen auch immer die aus einem Beutel gezogene und in eine von mehreren Bahnen gesetzte Kugel trifft, der darf weiterziehen. Dabei gilt es, schneller als die Hexen sein, denen die Irrlichter ebenfalls helfen.

Miteinander und nicht gegeneinander

Das kooperative Brettspiel - die Kinder spielen mit- und nicht gegeneinander – wird dabei zur schräg gestellten Murmelbahn. Auf den Bahnen suchen sich die Murmeln stets ihren eigenen Weg. Das macht es immer wieder neu spannend für die Spieler.

Kinderspiel des Jahres
Die drei Kinderspiele «Auch schon clever» (Wolfgang Warsch/Schmidt Spiele), «Mit Quacks und Co. nach Quedlinburg» (Wolfgang Warsch/Schmidt Spiele) und «Zauberberg» (Amigo). - dpa

Nominiert waren für den Kritikerpreis des Vereins Spiel des Jahres zudem «Mit Quacks und Co. nach Quedlinburg» und «Auch schon clever» aus dem Schmidt-Verlag – beides Kinderversionen von Erwachsenenspielen des Autoren Wolfgang Warsch.

Insgesamt hatte die Jury aus Fachjournalisten gemeinsam mit Kindern und Familien rund 70 Spiele für Drei- bis Achtjährige mehrfach gespielt. Dies sind deutlich weniger als in den vergangenen Jahren. In diesem Jahr ist der Preis zum 21. Mal verliehen worden, erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren wieder in einer Präsenzveranstaltung.

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