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    Feuerwehr im Grosseinsatz: Wohnkomplex in Essen brennt

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    DPA, Keystone-SDA

    Deutschland,

    In der deutschen Stadt Essen brach am Montagmorgen in einem Wohnkomplex ein Feuer aus. Die Feuerwehr rückte zu einem Grosseinsatz an.

    Essen
    Am frühen Montagmorgen stand im deutschen Essen ein ganzer Wohnblock in Flammen. Foto: Christoph Reichwein/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Essen geriet am frühen Montagmorgen ein Wohnkomplex in Brand.
    • Die Gründe dafür sind bislang ungeklärt.
    • Drei Menschen wurden verletzt.

    Ein ganzer Gebäudekomplex steht in Essen in Flammen. Die Feuerwehr rückt zu einem nächtlichen Grosseinsatz aus. Noch ist unklar, ob es Verletzte oder Tote gibt. Im Westviertel in Essen ist am frühen Montagmorgen ein kompletter Wohnkomplex in Brand geraten.

    «Es wurden alle verfügbaren Berufsfeuerwehren alarmiert», sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

    Das Feuer konnte demnach noch nicht unter Kontrolle gebracht werden. Wie ein Polizeisprecher sagte, handelt es sich bei dem Brandobjekt um einen L-förmigen Gebäudekomplex.

    Situation noch unübersichtlich

    Die Gebäude seien aus bislang unerklärlichen Gründen nacheinander in Brand geraten. Die Häuser wurden evakuiert. Die Bewohner wurden in einem nahegelegenen Hörsaal der Universität untergebracht.

    Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, kommt es aufgrund der Löscharbeiten zu Behinderungen im Berufsverkehr. Die Segerothstrasse und die Friedrich-Ebert-Strasse seien voll gesperrt. Den Angaben zufolge wurde auch eine Warnung über eine Warnapp abgesetzt. Das Westviertel grenzt unmittelbar westlich an den Essener Stadtkern an.

    Erst kürzlich hatte die «WAZ» über eine Serie von Bränden in der Stadt berichtet. Dreimal habe es innerhalb einer Woche im Eltingviertel nördlich des Stadtkerns gebrannt.

    Drei Personen mit Rauchgasvergiftungen im Spital

    Mindestens drei Menschen sind verletzt worden. Sie seien mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gekommen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Etwa 100 Personen seien aus dem Komplex in Sicherheit gebracht worden.

    Das entspreche ungefähr der Zahl der dort wohnenden Menschen. Man habe das zwar noch nicht genau überprüfen können, «aber das kommt ungefähr hin», sagte der Sprecher.

    Einen Brand von vergleichbaren Ausmassen habe die Essener Feuerwehr «definitiv» noch nicht erlebt. Das sei eine völlig unbekannte Grössenordnung. Etwa 150 Einsatzkräfte seien vor Ort.

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