Wirtschaft in Eurozone schrumpft weniger als befürchtet

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    Italien,

    Die Corona-Massahmen im Winter belasten die Wirtschaft. Dennoch ist die Wirtschaftsleistung weniger gesunken als erwartet. Auch bei der Arbeitslosigkeit gibt es eine positive Tendenz.

    Die verschärften Corona-Massahmen im Winter belasteten die Wirtschaft in der Eurozone. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
    Die verschärften Corona-Massahmen im Winter belasteten die Wirtschaft in der Eurozone. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Eurozone ist die Wirtschaft im Winter weniger als befürchtet geschrumpft.

    Im ersten Quartal sei die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 0,6 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt Eurostat heute laut einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten einen Rückgang von 0,8 Prozent erwartet. Im Schlussquartal 2020 war die Wirtschaft noch um 0,7 Prozent gesunken.

    Die im Winter erneut getroffenen Beschränkungen in der Corona-Krise belasteten die Wirtschaft. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum schrumpfte die Wirtschaft im ersten Quartal um 1,8 Prozent. Hier war ein Rückgang von 2,0 Prozent erwartet worden.

    Eine positive Tendenz gibt es auch bei der Arbeitslosigkeit - sie ist in der Eurozone im März zurückgegangen. Die Quote fiel laut Statistikamt Eurostat gegenüber Februar um 0,1 Punkte auf 8,1 Prozent. Experten hatten mit einer konstanten Quote gerechnet. Die Arbeitslosenquote für Februar wurde von zunächst 8,3 auf 8,2 Prozent revidiert.

    Gegenüber dem Vorjahresmonat liegt die Arbeitslosenquote jedoch deutlich höher. Im Februar 2020 hatte sie 7,1 Prozent betragen. Der Anstieg ist eine Folge der Corona-Pandemie. Er fällt jedoch wesentlich schwächer aus als nach der Finanzkrise 2008. Grund sind Gegenmassnahmen in vielen europäischen Ländern wie Kurzarbeit und Lohnersatzleistungen.

    Von Februar auf März fiel die Arbeitslosigkeit laut Eurostat um 209.000 Personen auf knapp 13,2 Millionen. Gegenüber März 2020 lag die Zahl um 1,6 Millionen höher. Die Entwicklungen in der Europäischen Union fielen ähnlich aus.

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