Unwetter

Warnstufe Rot: Ibiza von schwerem Unwetter getroffen

Gerrit Fredrich
Gerrit Fredrich

Spanien,

Ibiza versinkt im Chaos. Ex-Hurrikan bringt sintflutartige Regenfälle. Meteorologen haben die Warnstufe Rot ausgerufen.

Ibiza
Ex-Hurrikan Gabrielle hat Ibiza mit sintflutartigen Regenfällen getroffen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ex-Hurrikan Gabrielle hat Ibiza mit sintflutartigen Regenfällen getroffen.
  • Die Feuerwehr fuhr über zwanzig Noteinsätze, um Menschen zu retten.
  • Der spanische Wetterdienst verhängte die Warnstufe Rot.

Die Ausläufer von Ex-Hurrikan Gabrielle haben Ibiza schwer getroffen. Zahlreiche Strassen verwandelten sich in reissende Flüsse.

Der spanische Wetterdienst Aemet verhängte die höchste Warnstufe Rot. Diese galt bis 16 Uhr für Ibiza und Formentera.

Feuerwehr im Dauereinsatz

Die Einsatzkräfte fuhren am Vormittag mehr als zwanzig Notfälle. Sie retteten Menschen aus überfluteten Autos und Wohnungen, meldet «El País».

Hast du schon einmal ein schweres Unwetter erlebt?

Mehrere wichtige Verkehrswege mussten gesperrt werden. Betroffen waren die Flughafenzufahrt und der erste Ring um Ibiza-Stadt.

In Flughafennähe fielen 74 Liter Regen pro Quadratmeter. Dies geschah laut Aemet innerhalb weniger Stunden.

Stromausfälle und umgestürzte Bäume verschärften die Situation zusätzlich. In vielen Bezirken fiel der Schulunterricht aus.

Auch Mallorca betroffen

Das nördliche Tramuntana-Gebirge auf Mallorca erlebte Überschwemmungen. Sintflutartige Regenfälle führten zu massiven Schäden. Die spanischen Medien sprechen von extremer Gefahr durch Sturzfluten. Ein Airport und zahlreiche Strassen standen unter Wasser.

Ibiza
Die Ausläufer von Ex-Hurrikan Gabrielle haben Ibiza schwer getroffen. - keystone

Die Region Valencia hatte knapp ein Jahr zuvor eine Katastrophe erlebt. Das Unwetter vom 29. Oktober 2024 forderte fast 230 Menschenleben.

Diesmal blieben die Auswirkungen begrenzt. Die Sorge vor einer erneuten Katastrophe war dennoch gross gewesen.

Kommentare

User #4360 (nicht angemeldet)

Betoniert weitere alles zu und jammert wenn das Wasser nicht versickern kann.

User #3395 (nicht angemeldet)

Ja, Wetter-Extreme nehmen zu. 40 Grad in Süditalien und über 30 Grad in Norwegen. Aber nein, nein, gem. SVP gibt's keine menschengemachten Klimawandel. Wenn man zum Beispiel die Messwerte vom Chasseral oder vom Jungfraujoch nimmt (genormte Messstellen des Bundes) sieht man ganz deutlich die Veränderung der wärmeren Temperaturen seit Messbeginn. In der Türkei wurde ein neuer Hitzerekord von 50,5 Grad Celsius gemessen. Der Rekord wurde in der Stadt Silopi aufgestellt. Das türkische Ministerium für Umwelt warnt vor anhaltend hohen Temperaturen.

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