Der Regen in der Nacht auf Samstag hat zwar geholfen, doch der böige Wind hat Probleme bereitet.
Waldbrand
Im Nationalpark Sächsische Schweiz brennt es weiterhin. Sebastian Kahnert/dpa - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Es sind weiterhin etwa 600 Feuerwehrleute und zwölf Löschhelikopter im Einsatz.
  • Das Feuer wandere in einer Tiefe von bis zu einem halben Meter weiter.

Die Situation im Waldbrandgebiet Nationalpark Sächsische Schweiz ist noch nicht unter Kontrolle. «Die Lage bleibt angespannt. Der Regen in der Nacht hat etwas geholfen, dafür hat der böige Wind Probleme bereitet», sagte Yamina Benamara vom Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Samstag. Nach wie vor seien rund 600 Feuerwehrleute und zwölf Löschhelikopter mit der Bekämpfung von Glutnestern tief unter der Erde beschäftigt.

«Das Feuer wandert in einer Tiefe von bis zu einem halben Meter weiter», erklärte Benamara. Der Boden müsse in mühsamer und kräftezehrender Arbeit aufgerissen und dann stark gewässert werden. Schwere Geräte oder Fahrzeuge könnten in dem felsigen und steilen Gelände nicht eingesetzt werden.

Einsatzgebiet erstreckt sich auf eine Fläche von rund 150 Hektar

Das Einsatzgebiet erstreckt sich nach wie vor auf eine Fläche von etwa 150 Hektar – dies entspricht der Grösse von rund 210 Fussballfeldern. Ein Ende sei nicht in Sicht, solange nicht ergiebige Regenfälle die Arbeiten unterstützten. Laut dem Deutschen Wetterdienst wird für die gesamte kommende Woche kein Regen erwartet.

Das Feuer war im Nationalpark Böhmische Schweiz ausgebrochen und dann auf den Nationalpark Sächsische Schweiz übergegriffen. Auf tschechischer Seite ist nach Einschätzung der dortigen Behörden der Brand unter Kontrolle.

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