Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich durch den Sommer hindurch leicht beschleunigt. Zwischen den einzelnen Ländern gibt es aber grosse Unterschiede.
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Die Frau zahlte am Bayreuther Bahnhof einer Geldabholerin mehrere zehntausend Euro in bar (Symbolbild). - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Eurozone ist das Wirtschaftswachstum im Sommer leicht gestiegen.
  • Dies zeigt eine Schätzung des Statistikamtes Eurostat.

In der Eurozone hat sich das Wirtschaftswachstum im Sommer leicht beschleunigt. Im dritten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen. Dies teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach einer zweiten Schätzung mit.

Damit wurde eine vorherige Schätzung bestätigt. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft um 2,1 Prozent gewachsen. Zwischen den Ländern mit der gemeinsamen Eurowährung gibt es aber merkliche Unterschiede.

Frankreich als Spitzenreiter

Unter den grossen Mitgliedsländern verzeichnete Frankreich mit 3,0 Prozent das höchste Wachstum im Quartalsvergleich. Auch in Italien lag es mit 2,6 Prozent überdurchschnittlich hoch. Spanien mit 2,0 Prozent und Deutschland mit 1,8 Prozent schnitten merklich schwächer ab.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat wuchs die Wirtschaft der Eurozone um 3,7 Prozent. Auch hier wurde die Erstschätzung bestätigt.