Vor 80 Jahren wurde der Kult-Roller Vespa zum Patent angemeldet
Vor rund 80 Jahren, am 22. April 1946, hat die italienische Firma Piaggio die Vespa zum Patent angemeldet. Der ikonische Motorroller wurde rasch zum Inbegriff der Italianità und eroberte auch über die Grenzen Italiens hinaus die Strassen.

Die Filmsequenz aus dem Jahr 1953 wurde zu einer Sternstunde Hollywoods und machte die Schauspielerin Audrey Hepburn zum Star und zur Oscar-Preisträgerin. Mit Gregory Peck am Lenker liess sie sich in der Rolle einer Kronprinzessin in der Filmromanze «Roman Holiday» («Ein Herz und eine Krone») auf einer Vespa durch Rom kutschieren – vorbei an allen grossen Sehenswürdigkeiten.
Die Zug- und Flugzeugmotorenfabrik Piaggio gab am Ende des Zweiten Weltkriegs «ein Fahrzeug in Auftrag, das es jedem Menschen möglich machen soll, sich unabhängig fortzubewegen», wie es auf der Website der Firma heisst. Das erste Modell des Moto Piaggio erhielt den Spitznamen Paperino, die italienische Version von Donald Duck. Firmenpatron Enrico Piaggio liess sodann das Design überarbeiten; die Vespa war geboren.
Der Motorroller wurde rasch zum Verkaufserfolg und ist es bis heute – unter anderem auch als «Vespa Elettrica» – geblieben. Hepburn und Peck haben sicherlich zum internationalen Durchbruch beigetragen – zusammen mit vielen weiteren Hollywood-Stars, von Marlon Brando über Brad Pitt bis Nicole Kidman. Federico Fellini schickte in «La Dolce Vita» in Rom die Paparazzi auf die Jagd nach den Reichen und Schönen.
So wurde die Vespa zum Kult, die ihrem Design und somit der Ausstrahlung treu blieb und alle Klassengrenzen zu überwinden vermochte.










