Wegen einer zu geringen Distanzierung von Ungarn zu Russland wurde das Treffen der Visegrád-Gruppe abgesagt.
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Viktor Orbán, Ministerpräsident von Ungarn. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Visegrád-Gruppe trifft sich doch nicht mehr.
  • Der Grund dafür: Ungarn distanziert sich nicht von Russlands Aktivitäten.

Das Treffen der Visegrád-Gruppe wurde doch noch abgesagt. Die Polen und Tschechen wollen nicht nach Budapest. Dies, weil sich Ungarns Ministerpräsident nicht von Russland distanziert.

Das Verhalten gegenüber den Russen wird vor allem in Prag und Warschau als zu Pro-Putin betrachtet. Zur Absage meint der tschechische Verteidigungsminister Jana Černochová laut der «Süddeutsche Zeitung»: Er bedaure es, «dass das billige russische Öl jetzt für ungarische Politiker wichtiger ist als ukrainisches Blut.» Gemäss dem polnischen Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak ist die Situation «enttäuschend».