In einem Bergwerk im schlesischen Pniowek südlich von Kattowitz sind vier Menschen nach Explosionen unter Tage gestorben. Weitere Bergleute kamen mit Verbrennungen ins Krankenhaus.
Im Bergwerk im schlesischen Pniowek südlich von Kattowitz sind nach Explosionen unter Tage mehrere Menschen gestorben.
Im Bergwerk im schlesischen Pniowek südlich von Kattowitz sind nach Explosionen unter Tage mehrere Menschen gestorben. - Zbigniew Meissner/PAP/dpa

Nach einem Grubenunglück in einem Steinkohlebergwerk in Polen sind vier verschüttete Bergleute gestorben. Nach sieben weiteren Menschen werde gesucht, teilte Polens Minister für Staatsbeteiligungen, Jacek Sasin, am Mittwoch per Twitter mit.

Nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP starben drei Bergarbeiter unter Tage, der vierte erlag nach der Einlieferung in ein Krankenhaus seinen Verletzungen.

In dem Bergwerk im schlesischen Pniowek südlich von Kattowitz war es kurz nach ein Uhr morgens zu einer Methangasexplosion gekommen. Die Explosion ereignete sich tausend Meter unter Tage. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach Angaben des Betreibers 42 Bergleute in der Nähe des Unglücksorts. Ein Grossteil von ihnen wurde mit Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht.

Während Rettungsteams nach drei noch vermissten Bergleuten suchten, kam es den Angaben zufolge vermutlich zu einer weiteren Explosion. Daraufhin verlor der Krisenstab den Kontakt zu mehreren Rettern.

Gegenwärtig sind 13 Rettungsteams dabei, nach den Vermissten zu suchen. Auch Rettungshubschrauber seien im Einsatz, teilte die örtliche Feuerwehr mit. Regierungschef Mateusz Morawiecki wollte den Ort des Unglücks noch am Mittwoch besuchen.

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