EU

    Valneva will seinen Impfstoff einzelnen EU-Staaten anbieten

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    Frankreich,

    Wegen schleppender Verhandlungen mit der EU will der französisch-österreichische Pharmakonzern Valneva seinen Impfstoff nun einzelnen europäischen Ländern anbieten.

    Valneva
    Valneva hofft auf eine baldige Zulassung. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Französisch-österreichischer Konzern kritisiert schleppende Gespräche mit EU-Kommission.

    Es gebe bisher keine «deutlichen Fortschritte» in den Gesprächen mit der EU-Kommission, erklärte der Konzern am Mittwoch.

    «Wir haben sehr viel Zeit mit dem Versuch verbracht, auf die Forderungen zum zentralisierten Einkaufsprozess der Europäischen Kommission einzugehen», erklärte Konzernchef Thomas Lingelbach. «Wir konzentrieren unsere Bemühungen nun auf EU-Mitgliedstaaten und Interessierte ausserhalb der EU.»

    Die EU-Kommission hatte Mitte Januar vorläufige Gespräche mit Valneva über den möglichen Kauf von bis zu 60 Millionen Impfstoffdosen angekündigt. Bisher kam es aber nicht zu einem Vertragsabschluss. Grossbritannien hat dagegen bereits 100 Millionen Dosen für den Zeitraum 2021 bis 2022 bestellt.

    Der Impfstoff von Valneva hat nach Konzernangaben von Anfang April die erste von üblicherweise drei klinischen Phasen erfolgreich durchlaufen. Es handelt sich um ein sogenanntes inaktiviertes Vakzin, das eine «tote» Version des Erregers nutzt. In der EU wurde bisher mit einer möglichen Zulassung nicht vor der zweiten Jahreshälfte gerechnet.

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