Wer Diabetes mellitus Typ 2 hat, sollte seine Lebensgewohnheiten sowie seine Ernährung anpassen. Patienten können den Umgang mit der Krankheit lernen. Es gibt Schulungen - das sollte Sie dazu wissen.
Erhalten Patienten die Diagnose Diabetes, müssen sie viele Dinge neu lernen - etwa den Blutzucker zu messen.
Erhalten Patienten die Diagnose Diabetes, müssen sie viele Dinge neu lernen - etwa den Blutzucker zu messen. - Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Hausärzte, Kliniken und Fachpraxen bieten spezielle Schulungen für Patienten mit Diabetes Typ 2 an.

Dort lernen Menschen, mit der Diagnose und der Krankheit besser umzugehen.

Bei der Suche nach Angeboten sollten Patienten darauf achten, dass die Schulung als Bestandteil eines Disease-Management-Programms (DMP) zugelassen ist. Dazu rät die Stiftung Gesundheitswissen.

Kostenübernahme bei DMP-Zulassung

Ein Vorteil von DMP-zugelassenen Schulungen: Sie müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, und ihre Wirksamkeit nachweisen können. DMP sind strukturierte Behandlungsprogramme, die chronisch kranke Menschen dabei unterstützen, ihre Erkrankung in den Griff zu bekommen.

Für Patienten, die in einem Disease-Management-Programm (DMP) eingeschrieben sind, übernimmt die Krankenkasse in der Regel auch die Kosten für die Teilnahme an einer DMP-zugelassenen Schulung. Alle anderen sollten wegen der Kostenübernahme bei der Krankenkasse nachfragen.

Wissen vermitteln und wichtige Fragen klären

Die Diabetes-Schulungen vermitteln, worauf Erkrankte bei ihrer Ernährung achten müssen. Oder wie Bewegung den Blutzucker positiv beeinflussen kann. Auch praktische Fragen spielen oft eine Rolle: Wie messe ich meinen Blutzucker? Wie reagiere ich bei Über- oder Unterzucker? Welche Behandlungsmethoden gibt es und welche helfen?

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