Laut Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko brauche es eine gewisse Zeit, «bis das Wasserleitungssystem wieder mit voller Leistung arbeitet».
Kiew Ukraine-Krieg
Menschen sammeln ihre Habseligkeiten aus einem beschädigten Haus nach russischem Beschuss in der Stadt Wyschgorod außerhalb der Hauptstadt Kiew, Ukraine, Donnerstag, 24. November 2022. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Nach den russischen Raketenangriffen ist die Wasserversorgung in Kiew wieder hergestellt.
  • Doch noch kann das Wasserleitungssystem nicht mit voller Leistung arbeiten.

Knapp einen Tag nach landesweiten russischen Raketenangriffen ist die Wasserversorgung in der ukrainischen Hauptstadt Kiew wieder hergestellt worden. «Doch braucht es eine gewisse Zeit, bis das Wasserleitungssystem wieder mit voller Leistung arbeitet», warnte Bürgermeister Vitali Klitschko am Donnerstag im Nachrichtenkanal Telegram. Insbesondere in Hochhäusern reiche der Wasserdruck nicht immer aus.

Tags zuvor war nach einem massiven Angriff auf die Infrastruktur die Wasserversorgung der Dreimillionenstadt aufgrund von Stromausfällen komplett zusammengebrochen. Auch das Fernwärmesystem fiel in vielen Stadtteilen zusammen mit Strom, Internet und Mobilfunknetz aus. Am Donnerstagnachmittag waren weiter Teile der Hauptstadt ohne Strom.

Russland führt seit neun Monaten einen Angriffskrieg gegen den Nachbarstaat. Nach militärischen Rückschlägen ist Moskau zu Angriffen auf das ukrainische Energiesystem übergegangen.

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