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    Ukraine-Krieg: Westen soll Streumunition und Phosphor-Waffen liefern

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Kampfpanzer und Kampfjets für den Ukraine-Krieg sind nicht genug: Die Ukraine fordert vom Westen nun auch Streumunition und Phosphor-Brandwaffen.

    Ukrainische Soldaten verfolgen eine Drohne nahe der Frontlinie. Foto: Libkos/AP/dpa
    Ukrainische Soldaten verfolgen eine Drohne nahe der Frontlinie. Foto: Libkos/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Libkos

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Ukraine hat in München an der Sicherheitskonferenz neue Forderungen gestellt.
    • Die umstrittene Streumunition soll helfen, den Krieg zu gewinnen.
    • Der Westen soll liefern.

    Nach Kampfpanzern und Kampfjets hat die Ukraine auf der Münchner Sicherheitskonferenz den westlichen Verbündeten einen neuen Waffen-Wunsch für den Kampf gegen Russland präsentiert.

    Vizeregierungschef Olexander Kubrakow forderte am Freitagabend Streumunition und Phosphor-Brandwaffen – der Einsatz beider Waffen ist sehr umstritten.

    Wie Russland wolle auch sein Land diese «Art von Kampfmitteln» nutzen. «Es ist unser Staatsgebiet.» Er verstehe die Schwierigkeiten wegen Konventionen, aber diese Art von Munition könne dazu beitragen, dass man den Angreifern standhalten könne.

    Kubrakow spielte damit darauf an, dass der Einsatz von Streumunition völkerrechtlich geächtet ist.

    Als Streumunition werden Raketen und Bomben bezeichnet, die in der Luft über dem Ziel bersten und viele kleine Sprengkörper freisetzen. Phosphormunition kann bei Menschen schwerste Verbrennungen und Vergiftungen verursachen.

    Ukraine will auch neue Kampfjets

    Kubrakow warb zudem erneut um die Lieferung von Kampfjets. Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki machte deutlich, dass sein Land bereit wäre, gemeinsam mit anderen Kampfjets an die Ukraine zu liefern. Als Voraussetzung nannte er allerdings eine «Nato-Entscheidung» für einen solchen Schritt.

    Trotz der drastischen Forderungen ist nicht davon auszugehen, dass US-Aussenministerin Kamala Harris oder der britische Premierminister Rishi Sunak in ihren mit Spannung erwarteten Reden heute darauf eingehen werden.

    Denken Sie, dass der Ukraine-Krieg dieses Jahr beendet wird?

    Zur Sicherheitskonferenz sind Politiker und Experten aus rund 100 Ländern eingeladen. Die russische Führung ist erstmals seit mehr als 20 Jahren nicht eingeladen.

    Dafür werden aber am späten Samstagabend der russische Kremlgegner Michail Chodorkowski und der frühere Schachweltmeister Garry Kasparow auf dem Podium sitzen.

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