In Cherson sind im Ukraine-Krieg bei einem russischen Artillerieangriff mindestens sechs Menschen getötet worden. Präsident Selenskyj äusserte sich dazu.
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Der Angriffskrieg der Russen hat in der Ukraine grosse Schäden angerichtet. (Symbolbild) - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Cherson starben mindestens sechs Menschen.
  • Am Dienstag äusserte sich Präsident Wolodymyr Selenskyj zu dem Angriff.
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Nach dem Angriff auf Cherson fand Präsident Wolodymyr Selenskyj klare Worte: «Die Welt hat kein Recht, auch nur für eine Minute zu vergessen, dass die russische Brutalität und Aggression keine Grenzen kennt». Der 45-Jährige sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Der «Terrorstaat» Russland werde sich dafür verantworten müssen.

Es seien ein Wohnviertel und eine Bushaltestelle beschossen worden. Dem Kommando «Süd» der ukrainischen Streitkräfte zufolge hat die russische Armee die Grossstadt mittels Mehrfachraketenwerfern beschossen. Nicht zum ersten Mal im Ukraine-Krieg.

Ukraine-Krieg: Mindestens sechs Tote

Auf zunächst nicht überprüfbaren Bildern und Videos in sozialen Netzwerken waren Tote und Verletzte neben beschädigten Gebäuden zu sehen. Laut Behördenangaben starben mindestens sechs Menschen und zwölf wurden verletzt.

Die russischen Streitkräfte hatten nach Kriegsbeginn vor fast einem Jahr die Grossstadt Cherson mehr als acht Monate lang besetzt gehalten. Unter dem Druck der ukrainischen Verteidiger zogen sie sich dann zurück. Kurz vor dem Rückzug der russischen Einheiten auf das östliche Ufer des nahen Flusses Dnipro annektierte Moskau das Gebiet offiziell. Seitdem steht die Stadt mit einst fast 280 000 Einwohnern beinahe täglich unter russischem Beschuss.

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