Ukraine Krieg

    Ukraine Krieg: Putins neuer General soll noch brutaler sein

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Russland,

    Alexander Dwornikow, der neue Oberbefehlshaber im Ukraine-Krieg, ist als «Schlächter von Syrien» bekannt. Die USA fürchten, dass der Krieg noch brutaler wird.

    Ukraine krieg
    General Alexander Dwornikow wurde für sein Wirken in Syrien von Putin ausgezeichnet und soll nun das Kommando im Ukraine-Krieg übernehmen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russlands neuer Ukraine-General ist für seine Brutalität in Syrien bekannt.
    • Die USA fürchten, dass Dwornikow auch in der Ukraine äusserst brutal vorgehen wird.
    • Sie erwarten weitere Verbrechen gegen Zivilisten.

    Russland konnte im Ukraine-Krieg nicht die gewünschten Erfolge erzielen. Hohe Verluste, kaum Einnahmen wichtiger Städte und ein Rückzug aus der Umgebung Kiews stehen zu Buche. Zu wenig für Kremlchef Wladimir Putin, der laut den USA einen neuen Kommandeur für den Ukraine-Krieg ernannt hat: Alexander Dwornikow.

    Der 60-jährige General verfügt über reichlich Erfahrung: Er befehligte für fast ein Jahr die russischen Streitkräfte in Syrien. Dafür wurde er von Wladimir Putin ausgezeichnet, vom Westen aber stark kritisiert. Denn Dwornikow liess in Syrien viele zivile Gebiete bombardieren, darunter die Stadt Aleppo, und Zivilisten töten. Einige Medien bezeichnen ihn deswegen als den «Schlächter von Syrien».

    Jake Sullivan
    Der Sicherheitsberater des Weissen Haus, Jake Sullivan. - keystone

    Das Résumé des Generals beinhalte Brutalität gegen Zivilisten, sagt der Sicherheitsberater von Joe Biden, Jake Sullivan, gegenüber CNN. «Wir erwarten im Ukraine-Krieg mehr davon», warnt er. Dwornikow werde ein weiterer Urheber von «Gewalt und Verbrechen gegen ukrainische Zivilisten» werden.

    Gleichzeitig sichert Sullivan der Ukraine Unterstützung zu: «Die USA sind entschlossen, alles zu tun, um die Ukrainer im Widerstand gegen Dwornikow und seine Truppen zu unterstützen.» Die USA haben dem Land bereits Kriegsgeräte für mehrere hundert Millionen Dollar zukommen lassen.

    Ukraine Krieg
    Nicht mehr viel übrig: Im Ukraine-Krieg wurden auch viele Wohnhäuser, wie hier in Borodjanka, zerstört. - Keystone

    Russland zog sich aus dem Gebiet um Kiew zurück und hinterliess in den zwischenzeitlich kontrollierten Städten eine Spur der Zerstörung. In mehreren Orten wurden hunderte Leichen von Zivilisten gefunden, viele in Massengräber, einige auf der Strasse, die meisten mit Schusswunden. Die Bevölkerung berichtet auch von Folterungen und Vergewaltigungen durch russische Besatzer.

    Soll die Schweiz strengere Sanktionen gegen Russland ergreifen?

    Russland schaffte es aber nicht, wichtige Städte einzunehmen, was sich jetzt mit Alexander Dwornikow ändern soll. Jake Sullivan ist aber optimistisch, dass die Ukraine standhalten wird: «Egal welchen General Putin schickt, die Ukraine wird sich Russland niemals unterwerfen.»

    Weiterlesen

    Ukraine Krieg
    33 Interaktionen
    Mit Syrien-Erfahrung
    7 Interaktionen
    Laut UN-Bericht
    ukraine krieg
    20 Interaktionen
    Von Russen

    MEHR IN NEWS

    gast
    428 Interaktionen
    «Wollten Rosenwasser»
    stromausfall
    7 Interaktionen
    In Brugg AG
    a
    34 Interaktionen
    Vater warnt
    leu
    545 Interaktionen
    «Schämt euch»

    MEHR UKRAINE KRIEG

    Nachruf
    «Noch Kind»
    Donald Trump
    347 Interaktionen
    Trump hilft Putin
    Putin Witkoff
    8 Interaktionen
    Moskau
    Putin
    58 Interaktionen
    Berlin

    MEHR AUS RUSSLAND

    fsb
    1 Interaktionen
    Moskau
    Moskau
    26 Interaktionen
    Moskau
    Oleschky
    14 Interaktionen
    Anapa
    Putin
    367 Interaktionen
    «Wir sind bereit»