Ukraine-Krieg: Papst Franziskus deutet Friedensmission an

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    Papst Franziskus hat angedeutet, an einer Friedensinitiative im Ukraine-Krieg beteiligt zu sein. Details nennt der Pontifex aber nicht.

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    Papst Franziskus grüsst Menschen auf dem Petersplatz. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Papst Franziskus hat eine Friedensmission im Ukraine-Krieg angedeutet.
    • Es laufe eine Mission, die aber noch nicht öffentlich ist.
    • Der Papst hatte am Wochenende den Metropoliten Hilarion von Budapest und Ungarn getroffen.

    Papst Franziskus hat vage angedeutet, dass der Vatikan mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine an einer Friedensinitiative beteiligt ist.

    «Alle wollen einen Weg zum Frieden. Ich bin bereit, alles zu tun, was nötig ist. Derzeit läuft eine Mission, die aber noch nicht öffentlich ist», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag auf dem Rückflug von seiner Ungarn-Reise vor Journalisten. Weitere Details nannte er nicht. «Wenn es so weit ist, kann ich mich dazu äussern», sagte er.

    «Nicht über Rotkäppchen geredet»

    Der 86-Jährige hatte am Wochenende den Metropoliten Hilarion von Budapest und Ungarn getroffen, der früher Leiter des Aussenamtes des Moskauer Patriarchats und ein Vertrauter von Patriarch Kyrill war.

    «Sie können sich vorstellen, dass wir bei dem Treffen nicht über Rotkäppchen geredet haben, sondern über alles», erläuterte Franziskus. Mit Kyrill, der den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verteidigt, will sich der Papst schon länger treffen.

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    Eine Briefmarke, die der Vatikan unter Oberhaupt Papst Franziskus herausgegeben hat, sorgt für Ärger. - dpa

    Franziskus warb darum, diplomatische Beziehungen aufrecht zu erhalten und immer im Gespräch zu bleiben, um gemeinsam Wege zum Frieden zu suchen. «Ich denke, zu Frieden gelangt man, indem man Kanäle aufmacht. Frieden bekommt man nie, wenn man sich verschliesst.»

    Der Heilige Stuhl hatte sich seit Kriegsbeginn im Februar 2022 immer wieder als Vermittler angeboten. Grosse diplomatische Erfolge blieben bislang aber aus. Der Papst sagte, der Heilige Stuhl habe bereits bei Gefangenaustauschen als Vermittler agiert und könnte dies nun auch tun im Zusammenhang mit der Rückführung ukrainischer Kinder, die nach Russland verschleppt wurden.

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