Sollte sich der Westen in den Ukraine-Krieg einmischen, droht Russland mit einem Vergeltungsschlag. Auch die Briten sagen nun: Wir können uns verteidigen.
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Grossbritannien könnte sich und die Nato im Notfall im Ukraine-Krieg auch mit ihren U-Booten verteidigen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Grossbritannien und Russland drohen sich gegenseitig.
  • Briten-Verteidigungsminister Ben Wallace glaubt nicht an einen Atomschlag von Russland.

Grossbritannien und Russland sind derzeit im Ukraine-Krieg in eine gröbere Diskussion geraten. Vor wenigen Tagen hatte Staatssekretär James Heappeay die Angriffe der Ukraine innerhalb Russlands gegenüber der BBC als legitim bezeichnet.

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Seitdem herrscht dicke Luft. Das russische Verteidigungsministerium reagierte prompt. Wenn Grossbritannien die Führung in Kiew zu solchen Massnahmen motiviere, werde dies umgehend zu «einer verhältnismässigen Antwort» führen.

Was das heisst: «Die russische Armee ist in Bereitschaft, um mit hochpräzisen Langstreckenwaffen Vergeltungsschläge auf Entscheidungszentren in Kiew zu starten.»

Grossbritannien wehrt sich gegen Drohung im Ukraine-Krieg

Verteidigungsminister Ben Wallace sagt zum britischen Radiosender «LBC Radio», er sei von Putins Drohungen nicht «erschüttert» worden. Im selben Atemzug warnt er aber: «Wir haben nuklear bewaffnete U-Boote tief unter Wasser, versteckt, wartend, falls Grossbritannien geschützt werden muss.»

Ukraine Krieg Ben Wallace
Ben Wallace, Verteidigungsminister von Grossbritannien. Auf Putins Drohung im Ukraine-Krieg reagiert er gelassen. - dpa

Ausserdem seien die Nato-Streitkräfte Russland «an Zahl und Waffen überlegen». Wallace sagt auch: «Ich glaube nicht, dass Putin Atomwaffen einsetzen wird.» Russlands Machthaber habe bereits «massive strategische Fehler» begangen.

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