Ukraine-Krieg: China und Indien fordern Friedensgespräche

Nick Mäder
Nick Mäder

Russland,

Der Druck auf Russland im Ukraine-Krieg nimmt zu. Nun rufen auch die bisherigen Putin-Unterstützer China und Indien zu Friedensgesprächen auf.

Ukraine Krieg
Wladimir Putin und Xi Jinping bei ihrem letzten Treffen im Februar. Kurze Zeit später startete der Ukraine-Krieg. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • China und Indien fordern Russland zu Friedensgesprächen mit der Ukraine auf.
  • Ausgerechnet Putins wichtigste Verbündete erhöhen nun den Druck.
  • Kürzlich rief der Kreml-Chef die Mobilmachung aus.

Der Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin erhöht sich weiter: Nur wenige Tage nach der Teilmobilmachung äussern zwei seiner wichtigsten Verbündeten erstmals starke Kritik am Ukraine-Krieg.

China und Indien fordern Russland zu Friedensgesprächen auf! Bisher hielten sich die beiden Staaten öffentlich zurück und sprachen sich auch nicht für russische Sanktionen aus.

Das Blatt hat sich gewendet: Während China «faire und pragmatische» Friedensgespräche fordert, hat Indien «Fragen und Bedenken» bezüglich der russischen Invasion in der Ukraine.

Ändern China und Indien ihre Haltung zum Ukraine-Krieg?

«Wir rufen alle beteiligten Betroffenen dazu auf, eine weitere Eskalationsstufe zu verhindern», sagte Chinas Aussenminister Wang Yi kürzlich.

China würde alle Bemühungen unterstützen, die zu einer friedlichen Lösung beitragen. «Die wichtigste Aufgabe ist es, Gespräche für den Frieden zu erleichtern». Das betonte Yi bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen am Wochenende.

Glauben Sie an baldige Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine?

Indiens Premierminister Narendra Modi schloss sich den Äusserungen an. Der Ukraine-Krieg müsse so bald wie möglich beendet werden: «Das heutige Zeitalter ist kein Zeitalter des Krieges, und darüber habe ich mit Putin am Telefon gesprochen», so Modi.

Ukraine Krieg
Wladimir Putin und Narendra Modi bei einem Treffen in Usbekistan am 16. September 2022. Der Kreml-Chef verliert wegen seinem Ukraine-Krieg Unterstützer. - Keystone

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