Im Ukraine Krieg sorgt sich die WHO um die Zivilbevölkerung und rechnet mit viele Toten und Verletzten. Sie bereitet OP-Kits für die Ukraine vor.
Der für Europa zuständige Regionalleiter der WHO, Hans Kluge, sieht die Fortschritte im Gesundheitswesen der Ukraine nach dem russischen Einmarsch gefährdet. (Archivbild)
Der für Europa zuständige Regionalleiter der WHO, Hans Kluge, sieht die Fortschritte im Gesundheitswesen der Ukraine nach dem russischen Einmarsch gefährdet. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA LUSA/MARIO CRUZ

Das Wichtigste in Kürze

  • Die WHO sorgt sich um die Zivilisten in der Ukraine.
  • Sie will die Spitäler unterstützen und bereitet OP-Kits vor.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine zutiefst besorgt über das Wohlergehen der Zivilbevölkerung gezeigt.

«Ich mache mir grosse Sorgen um die Sicherheit, Gesundheit und das Wohlergehen der Zivilbevölkerung in der Ukraine», sagte WHO-Europadirektor Hans Kluge am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Die erheblichen Fortschritte, die in den vergangenen Jahren bei der Verbesserung des ukrainischen Gesundheitssystems gemacht worden seien, könnten durch den Krieg wieder zunichte gemacht werden.

Ukraine Krieg: WHO rechnet mit vielen Toten

Angesichts der Kämpfe müsse in der Ukraine zudem mit vielen Toten und Verletzten gerechnet werden, sagte Kluge. «Spitäler werden dringend Notfallausrüstung und Medikamente sowie Trauma- und Operationskits benötigen.»

Die WHO verpackt in Dubai bereits OP-Kits für den Transport in die Ukraine, die möglicherweise über Polen ins Land gebracht werden sollen.

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