In Köln (D) werden die E-Scooter regelmässig im Rhein versenkt. Die Bergung ist den Betreibern oft zu aufwendig oder kostspielig.
E-Scooter
Sehr beliebt auch in den Schweizer Städten: Die E-Scooter. Nun gibt es aber Ärger. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut einem Bau-Taucher liegen auf dem Grund des Rheins in Köln (D) über 500 E-Scooter.
  • Viele Anbieter wollen nun handeln und sich stärker an der Bergung beteiligen.
  • Zudem verbieten es einige Firmen nun, dass die Trottis nahe dem Fluss abgestellt werden.

Egal ob Zürich oder Bern: Auch in der Schweiz gehören E-Scooter mittlerweile zum Strassenbild. Für ein paar wenige Franken können sie gemietet werden, um schneller von A nach B zu kommen.

Doch die Gefährte haben auch Probleme. So versperren diese des Öfteren mal die Fussgängerzone. Und wie sich in Deutschland zeigt, können die E-Scooter eben genau wegen des Elektroantriebs zu einem Problem für die Umwelt werden.

E-Scooter
Die Zeit auf dem Grund des Flusses ist den E-Scootern anzusehen. - twitter/Franke_FDP

Wie der «WDR» berichtet, sind allein in Köln mehr als 500 der elektronischen Trottis im Rhein versenkt. Verantwortlich dafür seien Randalierer.

Laut dem Bau-Taucher Markus Hambüchen werden bei grundsätzlich allen Arbeiten am Grund des Gewässers solche Scooter gefunden.

Köln
Im Rhein bei Köln liegen nun die E-Scooter auf dem Grund. - Keystone

«Bevor wir mit der Arbeit an Kaimauern oder Brückenpfeilern beginnen können, müssen wir erstmal den Schrott zur Seite räumen», erklärt Hambüchen. Dabei komme es auch vor, dass Chemikalien aus den Akkus auslaufen.

Bergung aufwendig – Kosten hoch

Viele Anbieter haben demnach Mühe mit der Bergung oder sie scheuen die Kosten. Laut dem «WDR» wollen sich aber nun mehrere Firmen stärker an den Aufräumarbeiten beteiligen.

Zudem nehmen zwei Unternehmen Änderungen an den Zonen vor. So dürfen neu Scooter nicht mehr in der Nähe des Rheins abgestellt werden.

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